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Technische Bürsten

Wie man einfach und wirtschaftlich entgratet

| Redakteur: M.A. Bernhard Richter

Mit Bürsten lassen sich ohne Chemikalien und ohne Hitze Grate entfernen, Kanten verrunden und Flitter beseitigen. Zudem könne Bürsten sehr einfach in bestehende Fertigungsprozesse integriert werden.

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Tellerbürsten erweisen sich in vielen vollautomatisierten Prozessen als hochflexibles und effizientes Entgratwerkzeug.
Tellerbürsten erweisen sich in vielen vollautomatisierten Prozessen als hochflexibles und effizientes Entgratwerkzeug.
(Bild: Kullen-Koti)

Im Gegensatz zu (elektro)chemischen und thermischen Entgrattechnologien liegen die besonderen Stärken des Bürstentgratens in der einfachen Handhabung und der Flexibilität des Bürstwerkzeugs. Dabei steht dem Anwender grundsätzlich eine große Auswahl an Bürstentypen zur Verfügung, deren Geometrie und Besatzmaterial gut auf den Einsatzfall angepasst werden können.

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Je nachdem, ob eine schleifende oder eine abschlagende Wirkung erzielt werden soll, empfiehlt der Bürstenhersteller Kullen-Koti hochwertige Bürstwerkzeuge mit abrasiven Filamenten oder Stahldrähten. Während sich die abrasiven Filamente über die Kornart (SiC, AlO, Diamant, Keramik u.v.m.) und unterschiedliche Korngrößen auf die Anwendung abstimmen lassen, erfolgt dies bei den drahtbestückten Bürstwerkzeugen über die unterschiedlichen Härten und Durchmesser der Drähte (0,06 mm – 1,2 mm) sowie deren Geometrie (gewellt, verseilt, gezopft). So erhält der Anwender ein perfektes Werkzeug zum mechanischen Entgraten von Halbzeugen und Bauteilen aus weichem oder gehärtetem Stahl, Edelstahl, Hartmetall, Sintermetall sowie Aluminium, Kupfer und vielen anderen Werkstoffen.

Prinzipiell eignet sich das Bürstentgraten sowohl für Werkstückgewichte von wenigen Gramm als auch für tonnenschwere Bauteile und kann für weiche Werkstoffe ebenso eingesetzt werden wie für harte Materialien. Ein weiterer Pluspunkt: Das Verfahren ist unabhängig von der Stückzahl-Frage; es erweist sich bei Losgröße 1 als genauso leistungsfähig wie in der Großserien-Produktion.Dank des einfachen Werkzeugwechsels und ihrer zum Teil sehr hohen Standzeiten gerade in vollautomatisierten Anwendungen können technische Bürsten eine überaus wirtschaftliche Lösung sein. Lange Stillstands- und Rüstzeiten gibt es nicht und eine spezielle Vorbereitung der Bürsten für den Entgratprozess ist ebenfalls nicht notwendig. Zudem können die meisten Entgratbürsten sowohl im Nassbetrieb als auch trocken eingesetzt werden.

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