Zerspanung
Wenn Werkzeuge schwingen

Von VibroCut 4 min Lesedauer

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Harte Werkstoffe, lange Späne, hohe Prozesskräfte: Im Maschinen- und Anlagenbau können solche Herausforderungen die Fertigung ausbremsen. VibroCut aus Chemnitz setzt hier mit schwingungsunterstützten Verfahren an. 

Bei der hybriden Zerspanung werden Ultraschall- und Oszillationstechnologien genutzt, um klassische Bearbeitungsprozesse zu unterstützen.(Bild:  VibroCut)
Bei der hybriden Zerspanung werden Ultraschall- und Oszillationstechnologien genutzt, um klassische Bearbeitungsprozesse zu unterstützen.
(Bild: VibroCut)

In der Fertigung zählt jedes Mikrometer – besonders dort, wo Quarzglas, Siliziumkarbit oder Keramik bearbeitet werden. Diese Werkstoffe sind hart, spröde und empfindlich, und ermöglichen mit ihren speziellen Eigenschaften Hochtechnologie. Zugleich stellen sie Werkzeugmaschinen vor enorme Herausforderungen.Genau hier setzt VibroCut an. Das Unternehmen aus Chemnitz entwickelt Lösungen für die sogenannte hybride Zerspanung. Es ergänzt klassische Bearbeitungsprozesse um gezielte Ultraschall- oder Oszillationsbewegungen. Die Idee dahinter: Die zusätzliche Bewegung verändert den Kontakt zwischen Werkzeug und Werkstück – und kann so Kräfte senken, die Spanbildung verbessern oder die Qualität der Bearbeitung erhöhen.Für Konstrukteure und Entwickler ist dabei vor allem eine Frage entscheidend: Was bringt die Technologie im konkreten Prozess? Die Antwort hängt vom Werkstoff, der Geometrie, dem Werkzeug und den geforderten Qualitätsmerkmalen ab. VibroCut bietet Anwendungen für Bohren, Schleifen, Drehen und Rührreibschweißen an. Die Systeme lassen sich laut Unternehmen in neue Maschinen integrieren oder für bestehende Anlagen einsetzen.