Additive fertigung Trumpf präsentierte Prozesskette für industriellen 3D-Druck

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Der Lasersystemhersteller und Industrie-4.0-Vorreiter Trumpf hat auf der Fachmesse Formnext seine neuen 3D-Drucker TruPrint 3000 und TruPrint 5000 vorgestellt.

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Mit dem LMF-Verfahren lassen sich komplexe Innenraumstrukturen generieren. Der Laser schmilzt die gewünschte Teilekontur schichtweise im Pulverbett auf.
Mit dem LMF-Verfahren lassen sich komplexe Innenraumstrukturen generieren. Der Laser schmilzt die gewünschte Teilekontur schichtweise im Pulverbett auf.
(Bild: Trumpf)

Die Mittelformatmaschinen basieren auf der Fertigungstechnologie Laser Metal Fusion (LMF) und generieren komplette Bauteile per Laser Schicht für Schicht im Pulverbett. Hierfür kommen je nach Bauteil alle schweißbaren Werkstoffe wie beispielsweise Stähle, Nickelbasislegierungen, Titan oder Aluminium als Pulver in Frage. Die Bauteile können eine Größe von bis zu 300 mm Durchmesser und 400 mm Höhe haben. Mit ihrem cleveren Wechselzylinderprinzip, das einen schnellen Wechsel der Bau- und Vorratszylinder ermöglicht, und der industrietauglichen Peripherie, zielen die neuen Anlagen auf die Serienproduktion von komplexen metallischen Bauteilen ab. Zudem rückt Trumpf mit der TruPrint 3000 die komplette Prozesskette der additiven Fertigung in den Fokus.

Zu Beginn der Prozesskette steht die Datenvorbereitung für das 3D-Konstruktions- und Fertigungsprogramm. Trumpf bietet hierfür mit dem Softwarepaket „TruTops Print mit NX“ erstmals eine durchgängige Softwarelösung mit einheitlicher Benutzeroberfläche ohne Systembrüche an. Von der praktischen Pulverzufuhr, die den großen internen Pulverspeicher füllt, über die additive Fertigungstechnologie selbst, bis hin zu den nachgelagerten Arbeitsschritten wie dem Entpacken und Reinigen des frisch generierten Bauteils, deckt Trumpf auch alle weiteren Bereiche mit industriereifen Lösungen ab. Der Laserpionier adressiert auch beim Additive Manufacturing das Thema Industrie 4.0, um Geschäftsprozesse ganzheitlich zu optimieren. So lassen sich beispielsweise unterschiedlichste Zustandsparameter während des Fertigungsprozesses über verschiedene Monitoring-Lösungen überwachen, analysieren und mobil bedienen. Die Lösungswelt für Industrie 4.0 bei Trumpf ist TruConnect; sie steht für die vernetzte Fertigung, die Maschinen, Menschen und Informationen miteinander verbindet. (qui)

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