Lasermarkierer
Sicherheitshinweise und Codes zuverlässig aufbringen

Von Dipl. Chem. Andreas Zeiff, Redaktionsbüro Stutensee 5 min Lesedauer

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Digitale Zwillinge bilden Anlagen, Verfahren oder Abläufe ab. Dabei müssen aber auch reale Objekte mit den digitalen Abbildungen abgeglichen werden. Gerade in länderübergreifenden Branchen ist es wichtig, immer einen aktuellen und konsistenten Datenstand zu haben. Dauerhafte Kennzeichnungen mit maschinenlesbarem QR-Code und Plagiatsschutz geben Sicherheit. Moderne Lasermarkierer können beliebige Zeichen und Normen, Sicherheitshinweise oder Codes auf praktisch alle eingesetzten Materialien schreiben.

Lasertechnik gestattet, Markierungen, Beschriftungen, Logos oder Gravuren auf unterschiedliche Materialien zu „drucken“. (Bild:  Trotec)
Lasertechnik gestattet, Markierungen, Beschriftungen, Logos oder Gravuren auf unterschiedliche Materialien zu „drucken“.
(Bild: Trotec)

Mit den GS1-Standards entwickelt eine internationale Organisation für die Bahn dazu momentan die genauen Richtlinien für eine reibungslose Kommunikation für die grenzüberschreitende Infrastruktur im Bahnsektor. Wie bei der bereits etablierten Fahrzeugidentitätsnummer (VIN) im Kfz-Bereich, der UDI-Kennzeichnung (Unique Device Identifier) an Medikamentenpackungen und Geräten in der Medizin- und Pharmatechnik, können dann auch bei der Bahn Standorte, Produkte, Anlagegüter und vieles mehr über Identnummern wie z.B. GTIN, GIAI, SGTIN eindeutig identifiziert werden. Als flexible, für organische, metallische oder keramische Oberflächen einsetzbare Beschriftung ist eine dauerhafte Lasermarkierung für solche Ident-Anwendungen besonders geeignet. Selbst zukünftige Materialien aus neuen Verbundstoffen lassen sich damit berührungslos und individuell beschriften.