Innovation-Award Schaeffler-FAG-Stiftung ehrt Nachwuchsforscher

Von Schaeffler 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Stiftung hat Promotions- und Masterarbeiten zu Lagerungstechnik und angrenzenden Disziplinen mit dem Innovation Award ausgezeichnet. Der Preis fördert sechs Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler mit insgesamt 18.000 Euro.

Die Preisträger, der Stiftungs-Geschäftsführer Peter Schuster, Schaeffler-Vorstände Uwe Wagner und Sascha Zaps sowie die Vorständin der Schaeffler-FAG-Stiftung und Leiterin HR der Sparte Bearings & Industrial Solutions Esther Rahner (v. l.).(Bild:  Schaeffler)
Die Preisträger, der Stiftungs-Geschäftsführer Peter Schuster, Schaeffler-Vorstände Uwe Wagner und Sascha Zaps sowie die Vorständin der Schaeffler-FAG-Stiftung und Leiterin HR der Sparte Bearings & Industrial Solutions Esther Rahner (v. l.).
(Bild: Schaeffler)

Die Schaeffler-FAG-Stiftung hat im Rahmen einer Preisverleihung in der Schweinfurter „Kugelmühle“ erneut herausragende wissenschaftliche Arbeiten von Nachwuchsforschenden ausgezeichnet. Sechs Studierende und junge Forschende wurden für Promotions- und Masterarbeiten mit dem „Innovation Award“ und einem Preisgeld von insgesamt 18.000 Euro ausgezeichnet. Die Stiftung des Antriebstechnikherstellers würdigt damit innovative wissenschaftliche Ansätze und praxisnahe Lösungen, die zur Weiterentwicklung technologischer Anwendungen beitragen – insbesondere im Umfeld der Lagerungstechnik und angrenzender Disziplinen.

Besonders hervorzuheben ist die hohe Relevanz für industrielle Anwendungen – von der Elektromobilität über die Windenergie bis hin zu einer effizienteren Produktion

Esther Rahner, Stiftungsvorständin und Leiterin HR der Schaeffler-Sparte Bearings & Industrial Solutions

Promotionen ermöglichen die Herstellung robusterer Wälzlager 

Drei Dissertationen wurden mit dem Innovation Award ausgezeichnet:  In seiner Promotionsarbeit „Local temperatures at electric contacts in ball bearings at mixed lubrication“ analysiert Dr. Omid Safdarzadeh den elektrischen Stromübergang in Wälzlagern und entwickelt ein physikbasiertes Modell zur Beschreibung des elektrischen Widerstands. Dadurch werden Schadensmechanismen parasitärer Ströme besser verständlich und die Auslegung robuster Lager in elektrischen Antriebssystemen unterstützt. Diese Arbeit legte er an der TU Darmstadt, Institut für Elektrische Energieumwandlung vor; betreut hatte das Projekt Professor Andreas Binder.

Die Dissertation „The electrical modelling of machine elements“ von Dr. Volker Schneider erforscht die elektrische Modellierung von Wälzlagerbauteilen. Schneider untersucht das Stromverhalten in Wälzlagern und entwickelt Simulationen, um Schadensrisiken durch strombedingte Aufrauung zu bewerten und durch präzisere Lebensdauervorhersagen die Zuverlässigkeit von Maschinen zu erhöhen (Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Institut für Maschinenkonstruktion und Tribologie, Prof. Dr. Gerhard Poll).

Dr. Nikolai Guba analysiert in seiner Arbeit „Einflüsse auf thermische Prozessgrenzen beim Schleifen gehärteter Stähle“. Beim Schleifen, einem zentralen Verfahren in der Lagerherstellung zur Form- und Oberflächenbearbeitung von Bauteilen wie Ringen oder Wälzkörpern, steht insbesondere die Erkennung und Bewertung von Schleifbrand im Fokus. Guba entwickelte eine neue Methode zur Erkennung von Schleifbrand noch während des Schleifprozesses (Universität Bremen, Prof. Dr. Carsten Heinzel). 

Masterarbeiten mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Die prämierten Masterarbeiten verfolgten unterschiedliche Ansätze: Die Arbeit von Marius Oechslein (Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt, Fakultät Informatik und Wirtschaftsinformatik, Prof. Dr. Ivan Yamshchikov) beschäftigt sich mit der effizienten und automatisierten Harmonisierung sowie Kontextualisierung von Daten, die in unterschiedlichen Formaten vorliegen und aus verschiedenen Quellen kommen. Ziel ist eine bessere Validierung und Prüfung von Wälzlagern.

Max Pohlmann untersucht in seiner Masterarbeit elektrische Ableitelemente in Motoren mit dem Ziel, parasitäre Ströme in modernen E-Antrieben zu analysieren und zu minimieren (FAU Nürnberg-Erlangen, Lehrstuhl für Konstruktionstechnik, Prof. Dr. Sandro Wartzack). 

Dominik Stephan zeigt in seiner Masterarbeit Potenziale der zerstörungsfreien Wirbelstromprüfung zur Zustandsbewertung von Wälzlagerkomponenten – während des Betriebs oder im Service – auf (Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt, Prof. Dr. Stephan Sommer).

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung