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Norm Schadensanalysen an metallischen Bauteilen

Redakteur: Juliana Pfeiffer

Schadensfälle an Bauteilen und Halbzeugen verursachen wirtschaftliche Verluste durch Produktionsausfall, Folgeschäden sowie notwendige Reparaturmaßnahmen und können darüber hinaus durch Materialversagen Menschen gefährden. Die neue VDI 3822 Blatt 1.2 hilft bei Schäden durch Korrosion in wässrigen Medien.

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Neue VDI 3822 Blatt 1.2 hilft bei Schäden durch Korrosion in wässrigen Medien
Neue VDI 3822 Blatt 1.2 hilft bei Schäden durch Korrosion in wässrigen Medien
(Bild: Klüber Lubrication)

Gezielte Maßnahmen zur Schadensabhilfe können nur dann eingeleitet werden, wenn die Schadensursachen und Fehlereinflüsse durch systematische Untersuchungen aufgeklärt werden. Die VDI 3822 Blatt 1.2 wertet systematisch Erfahrungen aus Schadensanalysen an metallischen Bauteilen aus und beschreibt die verschiedenen Schadensarten, -erscheinungen, -ursachen und -abläufe bei Schäden durch Korrosion in wässrigen Medien.

Systematische Vorgehensweise bei einer Schadensanalyse

Mit Anwendung der VDI 3822 Blatt 1.2 können die gewonnenen Erkenntnisse sofort in die Qualitätssicherung eingehen, der Schadensprävention dienen und neue Entwicklungen einleiten. Die Richtlinie ermöglicht eine systematische Vorgehensweise bei einer Schadensanalyse und gewährleistet die Vergleichbarkeit der Ergebnisse verschiedener Untersuchungsstellen. Die Richtlinie VDI 3822 Blatt 1.2 ist zusammen mit dem Grundlagenblatt VDI 3822 „Grundlagen und Durchführung einer Schadensanalyse“ zu verwenden.

Herausgeber der Richtlinie VDI 3822 Blatt 1.2 „Schadensanalyse – Schäden an Metallprodukten durch Korrosion in wässrigen Medien“ ist die VDI-Gesellschaft Materials Engineering (GME). Die Richtlinie ist im Dezember 2017 als Weißdruck erschienen und ersetzt VDI 3822 Blatt 3 (März 2007). Sie kann zum Preis von 114,60 Euro beim Beuth Verlag bestellt werden. (jup)

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