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Universell einsetzbar
Die Anlage ist universell einsetzbar. Jeweils zwei unterschiedliche Kartongrößen lassen sich gleichzeitig in der Zelle verarbeiten. Die Produkt-Kartons gelangen über zwei Zuführbänder von der Produktionsstraße in die Zelle. Dort nimmt sie der Roboter auf und setzt sie in den Versand-Karton um. Dieser wird auf einer Europalette bereitgestellt und nach Befüllung sofort abtransportiert.
Ein zentrales Element der Lösung ist ein von Robomax konstruierter und gefertigter Universal-Vakuumgreifer. Er ermöglicht das zuverlässige Greifen von Kartons unterschiedlicher Größen, ohne dass er dafür umgerüstet werden müsste. Auch in Hinblick auf die Anlagensteuerung ist der Rüstaufwand ausgesprochen gering: Der Bediener wählt auf einem Touchscreen das Zuführband aus, auf dem der neue Karton ankommt. Danach wählt er den Kartontyp und die Sollanzahl der Serie. Ebenso besteht die Möglichkeit, neben der Serie auch die Anzahl der Kartons auf der Europalette anzugeben. Zum Abschluss des Rüstvorgangs muss der Bediener dann nur noch den Anschlag der Abpalettierung einstellen.
Alle Vorgaben erfüllt
Nach den ersten Praxiserfahrungen ist Cellpack vollauf zufrieden mit der Robomax-Verpackungszelle: „Die Anschaffung der Roboterzelle bedeutet für uns eine Effizienzsteigerung im Ablauf sowie eine Erleichterung für die Konfektionsmitarbeiter bei der Fertigung“, so das Fazit des Gießharzgarnituren-Herstellers.
Bei seiner Entscheidung für die Lösung zählten vor allem fünf Argumente: die hohe Flexibilität der Anlage, die kompakten Abmessungen, das rüstfreie Greifersystem, der geringe Rüstaufwand bei wechselnden Kartongrößen sowie die einfache Bedienbarkeit. Für den eingesetzten Handlingroboter Motoman HP20RD von Yaskawa sprachen seine sehr kompakte Bauweise, höchste Dynamik und außergewöhnliche Genauigkeit sowie die Möglichkeit zur Deckenmontage. (jv)
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