Spann- und Greiftechnik

„Preis Deutscher Maschinenbau“ für Heinz-Dieter Schunk

16.10.2008 | Redakteur: Ute Drescher

Der Lauffener Unternehmer Heinz-Dieter Schunk wurde beim 3. Deutschen Maschinenbau-Gipfel mit dem „Preis Deutscher Maschinenbau“ ausgezeichnet.
Der Lauffener Unternehmer Heinz-Dieter Schunk wurde beim 3. Deutschen Maschinenbau-Gipfel mit dem „Preis Deutscher Maschinenbau“ ausgezeichnet.

Mit dem „Preis Deutscher Maschinenbau“ ist Heinz-Dieter Schunk, geschäftsführender Gesellschafter des Spann- und Greiftechnikspezialisten SCHUNK, ausgezeichnet worden. Im Rahmen des 3. Deutschen Maschinenbau-Gipfels in Berlin würdigte die unabhängige Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft die Lebensleistung des schwäbischen Familienunternehmers.

Alle zwei Jahre treffen sich beim Deutschen Maschinenbau-Gipfel in Berlin die Top-Entscheider des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus, einer der größten Branchen in Deutschland. Nach Prof. Dr.-Ing. E.h. Berthold Leibinger vom Werkzeugmaschinenbauer Trumpf und Dr. Dipl.-Ing. Dieter Kress vom Werkzeugspezialisten MAPAL Dr. Kress, die beide im Jahr 2006 ausgezeichnet wurden, ist Heinz-Dieter Schunk nun der dritte Preisträger des Deutschen Maschinenbaupreises. Die Auszeichnung wird von der Wirtschaftszeitung Produktion verliehen.

Vom Garagenbetrieb zum weltweiten Technologieführer

Als 22-Jähriger trat Heinz-Dieter Schunk 1964 in das Unternehmen seines Vaters Friedrich Schunk ein. Der 1945 in Lauffen am Neckar gegründete Kleinbetrieb hatte sich von Anfang an mit seinem Qualitätsanspruch einen Namen gemacht. So fertigte das Unternehmen in den 50er Jahren unter anderem Präzisionsteile für Porsche und Flugzeugteile für Merkle. In den 60er Jahren beginnt Heinz-Dieter Schunk den systematische Aufbau des Unternehmens: 1966 geht der erste Produktbereich Spannbacken an den Start.

SCHUNK war damit der erste Anbieter standardisierter Spannbacken für Drehfutter in Deutschland. Bis heute ist das Unternehmen mit dem weltgrößten Sortiment an Standard-Spannbacken in diesem Produktbereich führend. 1978 revolutionierte SCHUNK mit dem hochpräzisen Hydro-Dehnspannfutter den Markt für Werkzeughaltersysteme. Einen besonderen Namen als lnnovationsführer machte sich das Unternehmen auch in der Automation.

Vom Komponentenhersteller entwickelt sich SCHUNK zunehmend auch zum Anbieter von Funktionsbaugruppen. Die Zahl der Mitarbeiter wuchs von rund 450 Beschäftigen im Jahr 1995 auf heute weltweit 1.800, davon 1.500 in Deutschland.

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