3D-Druck

Praktische und rechtliche Grundlagen des 3D-Drucks

| Redakteur: Lilli Bähr

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin bietet eine kostenfreie Übersicht aktueller additiver Fertigungsverfahren sowie rechtlicher Anforderungen im Zusammenhang mit der Anwendung.
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin bietet eine kostenfreie Übersicht aktueller additiver Fertigungsverfahren sowie rechtlicher Anforderungen im Zusammenhang mit der Anwendung. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin gibt in einem Forschungsbericht eine Übersicht über aktuelle additive Fertigungsverfahren. Außerdem werden die notwendigen rechtlichen Anforderungen im Zusammenhang mit der Anwendung von 3D-Druckern zusammengefasst.

Immer häufiger kommen im privaten wie im gewerblichen Bereich 3D-Drucker zum Einsatz. Für deren Verwender erschließen sich immer weitere Anwendungsfelder und Geschäftsmodelle. Dies stellt sowohl die Nutzer als auch staatliche Stellen wie zum Beispiel die Marktüberwachungsbehörden regelmäßig vor neue Herausforderungen.

Additive Fertigungsverfahren und rechtliche Anforderungen

Mit dem kostenfreien Bericht „3D-Druck: Praxisgrundlagen zu Produktsicherheit und Rechtsrahmen“ legt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin nun eine Übersicht über aktuelle additive Fertigungsverfahren vor und fasst die notwendigen rechtlichen Anforderungen im Zusammenhang mit der Anwendung von 3D-Druckern zusammen.

BUCHTIPPDas Buch „Additive Fertigung“ beschreibt Grundlagen und praxisorientierte Methoden für den Einsatz der additiven Fertigung in der Industrie. Das Buch richtet sich an Konstrukteure und Entwickler, um eine erfolgreiche Implementierung additiver Verfahren in ihren Unternehmen zu unterstützen.

Als 3D-Druck wird der Prozess bezeichnet, aus einem dreidimensionalen digitalen Modell ein physisches Objekt herzustellen. Der Einsatz dieser additiven Fertigungsverfahren kann sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich zu neuen Szenarien führen, die in rechtlicher und produktsicherheitsrelevanter Hinsicht einer neuen Betrachtung bedürfen. Anhand verschiedener praxisbezogener Szenarien und Fragestellungen verdeutlicht der Forschungsbericht, welche rechtlichen Anforderungen die Nutzer und potenziellen Hersteller zu beachten haben. Ebenso zeigt er neuartige Geschäftsmodelle auf, die zu Handlungsfeldern für die Marktüberwachung werden können.

Wichtige Informationen in übersichtlichen Steckbriefen

Dazu werden die derzeit aktuellen additiven Fertigungsverfahren vorgestellt, kategorisiert und näher erläutert. Die wichtigsten Informationen finden sich in Steckbriefen übersichtlich auf jeweils einer Seite zusammengefasst. Dabei geht der Bericht auch auf mögliche Gefährdungen am Arbeitsplatz durch den 3D-Druck ein. Auch die rechtlichen Anforderungen im Zusammenhang mit der Anwendung von 3D-Druckern werden thematisiert. Zudem wird dargelegt, inwiefern etwa die Verwender von 3D-Druckern zu Herstellern im Sinne des Produktsicherheitsgesetzes werden können.

Kompakte Broschüren für die Herstellung und Marktüberwachung

Auf der Grundlage des Berichtes hat die Bundesanstalt zwei praxisnahe Broschüren veröffentlicht. „3D-Druck und Produktsicherheit: Informationen für Hersteller und andere geschäftsmäßige Nutzer“ fasst die Ergebnisse für Nutzer kompakt zusammen.

Eine Übersicht über Verfahren gibt die Broschüre „3D-Druck und Produktsicherheit: Informationen für die Marktüberwachung“.

Wann sich der Einsatz von 3D-Druck lohnt

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