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Bremssystem Personensicherheit gewährleisten – mit Bremssystemen von Mayr

Damit seine für den Eigenbedarf konzipierte Sondermaschine zur Kreuzschlittenbearbeitung betriebs- und funktionssicher läuft, setzt Werkzeugmaschinenhersteller Grob auf Sicherheitsbremsen von Mayr Antriebstechnik.

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Bohreinheit der Grob-Sondermaschine zur Kreuzschlittenbearbeitung: Neben der Roba-Topstop am Kugelgewindetrieb sind in jedem Fahrständer zwei Roba-Guidestop Sicherheitsbremsen verbaut.
Bohreinheit der Grob-Sondermaschine zur Kreuzschlittenbearbeitung: Neben der Roba-Topstop am Kugelgewindetrieb sind in jedem Fahrständer zwei Roba-Guidestop Sicherheitsbremsen verbaut.
(Bild: Grob-Werke)

Maschinen- und Anlagen müssen so konzipiert sein, dass die Personen, die sie bedienen, rüsten oder warten, ihre Aufgaben möglichst gefahrlos durchführen können. Vor allem schwerkraftbelastete Achsen stellen dabei ein Gefährdungspotential dar. Um den Werker zuverlässig vor Verletzungen zu schützen, muss die Last – im Falle eines unbeabsichtigten Absinkens oder Absturzes – innerhalb kürzester Zeit zum Stillstand gebracht werden. Dafür sind besondere Schutzmaßnahmen nötig. Der Werkzeugmaschinenhersteller Grob aus Mindelheim setzt daher in seiner Sondermaschine zur Kreuzschlittenbearbeitung auf Sicherheitsbremsen von Mayr Antriebstechnik.

Effizientes Fertigungssystem

So sorgen neben Roba-Topstop- auch Roba-Guidestop-Bremsen in den vertikalen Achsen der Bohreinheit für größtmögliche Betriebs- und Funktionssicherheit. „Die Beladung der Maschine erfolgt von Hand. Dafür muss der Werker den Arbeitsraum der Maschine und damit den Gefahrenbereich betreten“, erklärt Peter Vogl, Leiter Konstruktion und Technik bei Grob. „Deshalb haben wir hier mit der Roba-Guidestop ein zweites, redundantes Bremssystem eingebaut. Schön ist, dass es sich nicht nur um ein parallel-redundantes, sondern um ein prinzip-redundantes System handelt.“ Die Bremsen sind unmittelbar an den jeweiligen Massen angebracht, die abgebremst bzw. gehalten werden sollen. Antriebselemente zwischen Motor und bewegter Masse, beispielsweise Spindeln, Spindelmuttern, Wellenkupplungen oder Getriebe haben so keinen Einfluss auf die Sicherheit, anders als bei Konzepten mit Motorbremse, wo alle Antriebselemente das Bremsmoment bis zum Schlitten übertragen.

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Grob hat die Sondermaschine entwickelt, da der Bedarf an Kreuzschlitten innerhalb der Grob-Gruppe gestiegen ist. „Das speziell konstruierte Fertigungssystem kommt in unserer Produktion für die Herstellung von Kreuzschlitten für die aktuelle G-Modul-Baureihe zum Einsatz“, erläutert Peter Vogl. Mit diesem System kann alle 180 Minuten ein fertig bearbeiteter, qualitativ sehr hochwertiger Kreuzschlitten die Maschine verlassen. Diese kurze Bearbeitungszeit wird dadurch erreicht, dass immer mehrere Spindeln gleichzeitig an einem Werkstück arbeiten. Konventionelle Maschinen, bei denen die Bearbeitung durch eine schwenkbare Spindel erfolgt, benötigen etwa sieben Stunden.

Sicheres Arbeiten

Das Fertigungssystem ist insgesamt 30 Meter lang und verfügt neben einer Fräseinheit auch über eine Bohreinheit. Die Bohreinheit hat drei Achseinheiten – drei Fahrständer – die jeweils eine Grob-Motorspindel mit dazugehörigem Scheibenwerkzeugmagazin tragen. Die Spindeln lassen sich vertikal verstellen. In der Bohreinheit wird der Kreuzschlitten in zwei Aufspannungen komplett von allen Seiten fertig bearbeitet, gebohrt und mit Gewinden versehen. Die Fixierung des Werksstücks erfolgt über Nullpunktspannung. „Um die Bohrmaschine manuell be- und entladen zu können, muss der Werker zwischen Fahrständer und Werkzeug treten und kommt den Spindeln sehr nahe“, erklärt Peter Vogl.

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