Bremssystem

Personensicherheit gewährleisten – mit Bremssystemen von Mayr

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Daher sind neben der Roba-Topstop am Kugelgewindetrieb in jedem Fahrständer der Bohreinheit zwei Roba-Guidestop Sicherheitsbremsen der Baugröße 45 mit einer Nennhaltekraft von je 15 kN verbaut. Bei Not-Aus, Stromausfall oder anderen Fehlerzuständen bieten die Bremsen sicheren Halt und sorgen dafür, dass die vertikal verfahrbaren Massen nicht unkontrolliert absinken oder abstürzen. „Mit den Bremsen erfüllen wir alle Richtlinien für Personensicherheit problemlos“, ergänzt Vogl. „Die Roba-Guidestop hat sich in unserer Sondermaschine bewährt und ist eine schöne Lösung, im Besonderen wenn redundante Systeme gefordert werden.“

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Sicherheit durch Fail-Safe-Prinzip

Wie die Roba-Topstop arbeiten auch die Roba-Guidestop-Sicherheitsbremsen nach dem Fail-Safe-Prinzip, das heißt sie sind im energielosen Zustand geschlossen. Bei der Roba-Guidestop pressen vorgespannte Tellerfedern die Bremsbacken auf die „Taille“ der Profilschiene, die Schiene ist somit geklemmt. Gelüftet wird die Bremse hydraulisch mit einem Nenndruck von 70 bar. Dieser ist im Verhältnis zu den hohen Haltekräften vergleichsweise niedrig. Der Bremsmechanismus ist für relativ große Hubwege ausgelegt. Dadurch kann die Bremse Fertigungstoleranzen bei Profilschienen ausgleichen ohne dabei an Bremskraft zu verlieren.

Die spielfreie Klemmung der Roba-Guidestop direkt auf die Profilschiene bietet weitere Vorteile: Die zusätzliche Versteifung der NC-Achse erhöht die Prozessgenauigkeit und steigert die Zerspanleistung. Bei stillstehender Achse, z. B. während der Bearbeitung, kann die Bremse die Last übernehmen. So ist es möglich in dieser Phase den Antriebsmotor abzuschalten und aus der Regelung zu nehmen, was die Regelbewegungen eliminiert und die Kugelrollspindel schont. Die geschlossene Bremse nimmt Axialkräfte auf und Standzeit sowie Wartungsintervalle verlängern sich. (sh)

Motek 2015: Halle 6, Stand 6325

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