Fraunhofer IGB Neue Institutsleitung am Fraunhofer IGB

Redakteur: Juliana Pfeiffer

Nach dem Wechsel von Prof. Dr. Thomas Hirth zum Karlsruher Institut für Technologie KIT haben die IGB-Abteilungsleiter Prof. Dr. Katja Schenke-Layland und Dr. Christian Oehr zum 1. Januar 2016 die kommissarische Institutsleitung des Fraunhofer Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB) übernommen. Apl. Prof. Dr. Steffen Rupp wurde in seinem Amt als stellvertretender Institutsleiter bestätigt.

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Zum 1. Januar 2016 übernahmen Prof. Dr. Katja Schenke-Layland und Dr. Christian Oehr die kommissarische Institutsleitung des Fraunhofer IGB. Unterstützt wird die Doppelspitze von apl. Prof. Dr. Steffen Rupp, dem stellvertretenden Institutsleiter.
Zum 1. Januar 2016 übernahmen Prof. Dr. Katja Schenke-Layland und Dr. Christian Oehr die kommissarische Institutsleitung des Fraunhofer IGB. Unterstützt wird die Doppelspitze von apl. Prof. Dr. Steffen Rupp, dem stellvertretenden Institutsleiter.
(Bild: Fraunhofer IGB)

Schenke-Layland, die seit 2013 die Abteilung Zell- und Tissue Engineering des Fraunhofer IGB leitet und 2010 über das Attract-Programm der Fraunhofer-Gesellschaft von der University of California in Los Angeles an das Fraunhofer IGB in Stuttgart kam, wird geschäftsführende kommissarische Institutsleiterin. Christian Oehr, seit 24 Jahren Leiter der Abteilung Grenzflächentechnologie und Materialwissenschaft, wurde bereits im April 2015 zum stellvertretenden Institutsleiter benannt. Der außerplanmäßige Prof. Dr. Steffen Rupp, Leiter der Abteilung Molekulare Biotechnologie und ebenfalls seit April 2015 stellvertretender Institutsleiter, wurde in seinem Amt bestätigt.

Lückenlose Kontinuität in allen Geschäftsbeziehungen

Der bisherige Institutsleiter Prof. Dr. Thomas Hirth, der zugleich das Institut für Grenzflächenverfahrenstechnik und Plasmatechnologie IGVP der Universität Stuttgart leitete, trat nach acht Jahren am Fraunhofer IGB zum Jahreswechsel sein Amt als Vizepräsident für Innovation und Internationales am Karlsruher Institut für Technologie KIT an. Die IGB-interne Nachfolgeregelung mit einer Doppelspitze aus dem Fraunhofer-erfahrenen Chemiker Oehr und der 38 Jahre jungen, vielfach ausgezeichneten Biologin Schenke-Layland garantiert den Partnern des Fraunhofer IGB lückenlose Kontinuität in allen Geschäftsbeziehungen.

"Wir werden das IGB gemeinsam auf dem eingeschlagenen Weg zu wissenschaftlicher Exzellenz und wirtschaftlichem Erfolg weiterführen", so die neuen Institutsleiter. Schließlich könne die Institutsleitung auch auf die hervorragende und kollegiale Zusammenarbeit der 389 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Stuttgart und an den drei Institutsteilen in Leuna, Straubing und Würzburg bauen. "Die bereits 2015 begonnene Fokussierung unserer strategischen Geschäftsfelder werden wir fortführen, damit das Institut auch in dieser Übergangsphase erfolgreich am Markt agieren kann", erläutern Schenke-Layland und Oehr. Hierzu würde unter anderem die Forschung zu Wechselwirkungen zwischen Material und Biologie, die bei vielen medizinischen Entwicklungen zu einem Alleinstellungsmerkmal des IGB geführt hat, weiter gestärkt werden.

Das Berufungsverfahren für die Leitung des Fraunhofer IGB und des universitären Partnerinstituts in Personalunion ist in die Wege geleitet. Erfahrungsgemäß kann es bis zu zwei Jahre dauern, bis eine gemeinsame Institutsleitung gefunden wird. Die kommissarische Leitung des Instituts für Grenzflächenverfahrenstechnik und Plasmatechnologie IGVP der Universität Stuttgart hat zum Jahreswechsel apl. Prof. Dr. Günter Tovar übernommen, der bislang stellvertretender Institutsleiter des IGVP war. (jup)

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