Linearführung

Linearführungen in der Anwendung: Warenhandling in Apotheken

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Als nun zum einen die Nachfrage größer wurde und zum anderen die Entwicklung der nächsten Anlagengeneration (Vmax-Baureihe = kompakter, schneller, dynamischer) anstand, setzte sich Dietmar Groß, Leiter Konstruktion bei Care-Fusion|Rowa Automatisierungssysteme, mit potenziellen Lieferanten für Maschinenelemente auseinander und formulierte einen Anforderungskatalog. Dieser beinhaltete sowohl die Leistungs- und Lieferfähigkeit als auch die konstruktive Unterstützung und das Serviceverhalten.

… stellt hohe Ansprüche an Lieferanten

Eine dieser Anfragen richtete sich an Schaeffler Technologies GmbH & Co. KG ins zuständige Ingenieurbüro Wuppertal und dort nahm sich Jürgen Donath der Aufgabe an. Dazu Konstruktionsleiter Dietmar Groß: „Wir entwickeln, konstruieren und montieren die Anlagen, haben aber keine mechanische Fertigung. Folglich setzen wir, wann immer möglich und sinnvoll, auf am Markt in Leistung und Qualität passende Maschinenelemente und Baugruppen. Da wir in der Vergangenheit nicht immer zufrieden waren, suchten wir z. B. für die diversen Ein- und Mehrachsen-Positioniersysteme nach einem Lieferanten, der kompatible Linearführungssysteme im Programm hat. Zudem wollten wir eine umfassende Betreuung bis hin zur Berechnung und Anwendungs-Unterstützung gewährleistet haben. Da wir durch bestimmte Renner-Typen eine gewisse Standardisierung haben, jedoch allein zum Beispiel bei der senkrechten (Z-) Positionierachse auf 35 Varianten kommen, musste und muss der Lieferant, bezogen auf die rund 500 jährlich zu planenden und auszurüstenden Automatisierungssysteme, auch die nötigen Konfigurations-Kapazitäten haben und insgesamt sehr flexibel sein.“

Jürgen Donath und sein Kollege Klaus Nottebaum klärten bei einem Besuchs bei Care-Fusion|Rowa die technische Aufgabenstellung. Seitens Schaeffler folgte die Zusammenfassung zu einem Lastenheft und Klaus Nottebaum erstellte anschließend die Berechnungen und einen Einbauvorschlag. Nach Prüfung durch die Konstruktionsabteilung von Care-Fusion|Rowa wurde von dort ein Auftrag für die Lieferung mehrerer Musterachsen erteilt und nach weiteren Praxistests erhielt die Lineartechnik von Schaeffler die Freigabe und den Auftrag zur chargenweisen Belieferung in die Serienfertigung.

Lieferung just in time

Jürgen Donath meinte dazu: „Wir haben hier schnell zu einer vertrauensvollen Partnerschaft gefunden, weil die Anforderungen ganz klar waren und weil wir die Wünsche von Care-Fusion|Rowa umfassend erfüllen konnten und können. Wir liefern die zumeist unterschiedlich zu konfigurierenden Linearführungen- und -systeme als montagefertige Bausätze oder vormontierte Einheiten just in time, weil Care-Fusion|Rowa aus naheliegenden Gründen keine großen Lagerbestände vorhalten will.“

Mit den Linearsystemen von Schaeffler, werden heute in den Rowa Automatisierungslösungen aller Baugrößen sowohl die senkrechten Verfahrachsen (Z-Achse) als auch vor allem die Greifersysteme und nicht zuletzt die neuen vollautomatischen Prolog-Einlagerungssysteme ausgerüstet. Damit ergibt sich eine gewisse Standardisierung bei Linearführungen auf der Basis von Laufrollenführungen.

Für Care-Fusion|Rowa ist laut Dietmar Groß Schaeffler der ideale Partner. Dies kommt nicht zuletzt auch darin zum Ausdruck, dass Jürgen Donath und Kollegen den Kunden nicht nur kontinuierlich vor Ort betreuen, sondern auch von Anfang an involviert werden, wenn es um neue Herausforderungen und um neue Entwicklungen geht. (ud)

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