Fachmesse Kuteno und KPA stehen in den Startlöchern

Quelle: Easyfairs 2 min Lesedauer

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Die Fachmessen Kuteno und KPA machen Bad Salzuflen vom 9. bis 11. Juni 2026 zum zentralen Treffpunkt der kunststoffverarbeitenden Industrie. Über 490 Aussteller zeigen die gesamte Wertschöpfungskette – von der Idee bis zum fertigen Kunststoffbauteil.

Kuteno und KPA bilden in Bad Salzuflen ein starkes Messe-Duo, welches zusammen die vollständige Wertschöpfungskette der Kunststoffverarbeitung bis in die Anwenderindustrien abdeckt. (Bild:  Easyfairs)
Kuteno und KPA bilden in Bad Salzuflen ein starkes Messe-Duo, welches zusammen die vollständige Wertschöpfungskette der Kunststoffverarbeitung bis in die Anwenderindustrien abdeckt.
(Bild: Easyfairs)

Beim Messe-Duo Kuteno und KPA trifft sich im Messezentrum Bad Salzuflen vom 9. bis 11. Juni 2026 die Kunststoffbranche in der Region Ostwestfalen-Lippe zu einem kompakten Branchentreff mit Signalwirkung. Die KPA richtet sich gezielt an Produktentwickler, Konstrukteure, Projektleiter, Einkäufer und Verantwortliche aus Qualität und Produktion in Branchen wie Automobil, Maschinenbau, Elektrotechnik, Medizintechnik oder Konsumgüter. Im Mittelpunkt stehen das Kunststoffteil und die dahinterstehende Verarbeitungskompetenz. Auf der KPA finden Besucher Spritzgießer, Thermoformer, Extrudeure, Spezialisten für Rotationsformen und additive Fertigung – kompakt gebündelt und klar auf konkrete Projekte ausgerichtet.Die Kuteno positioniert sich als effiziente Zuliefermesse der kunststoffverarbeitenden Industrie. Sie zeigt Maschinen und Anlagen, Werkzeugbau, Automatisierung, Peripherie, Prüftechnik, Dienstleistungen sowie Compounds und Rezyklate. Besucher können ihre Projekte von der Idee bis zur Serie denken: Auf der KPA die passenden Verarbeiter und Lösungen für Bauteile, auf der Kuteno die ergänzenden Technologie- und Materialpartner für die eigene Fertigung.

KPA-Vortragsprogramm: Impulse für Design und Prozesse

Ein kompaktes Vortragsprogramm vertieft auf der KPA Themen rund um Bauteilgestaltung, innovative Verfahren und Materialfragen. Beispiele:

  • Ron Horeth (Reichle Technologiezentrum GmbH) zeigt unter dem Motto „Design ohne Grenzen“, wie laserbasierte Oberflächentechnologien neue Funktionen und Effekte direkt in die Oberfläche integrieren – von Ultra-/Low-Gloss als Lackersatz bis zu intelligenten Durchleuchtungskonzepten
  • Lars Klattig (ENGEL) erläutert, wie Markenvielfalt, moderne Maschinentechnologie und KI-Lösungen zu stabilen, transparenten und effizienten Spritzgussprozessen beitragen.
  • Dr. Nicolai Lammert (Yizumi Germany GmbH) stellt mit „SpaceA“ einen Ansatz vor, wie granulatbasierter 3D-Druck wirtschaftlich in der Serienproduktion eingesetzt werden kann.
  • Manuel Schmellenkamp (BARLOG Plastics GmbH) zeigt, wie Metallersatz mit hochverstärkten Kunststoffen Kosten senkt, Gewicht reduziert, Ressourcen schont und die Produktleistung steigert.

Praxiswissen für die Kunststoffproduktion von morgen

Auch die Kuteno bietet ein breites Vortragsprogramm zu den Zukunftsthemen der Kunststoffindustrie. Beispiele sind „Spritzgießen 2030 – Was auf den Spritzgießer und Formenbauer zukommt“ (Marius Fedler, Kunststoff-Institut Lüdenscheid), PFAS-freie Polymerverarbeitungshilfsmittel der nächsten Generation (Dr. Michael Göschl, Gabriel-Chemie), Energieeinsparung von über 30 Prozent im Spritzguss- und Extrusionswerkzeug (Rudolf Hein, Konstruktionsbüro Hein), KI-gestützte Prozessoptimierung und Real Time Release Testing mittels Forminnendruckmessung (Markus Raffelsieper, Kistler Instrumente GmbH), Rezyklatverarbeitung im Spritzguss (Ulf Moritz, ARBURG) sowie Ressourceneffizienz durch Biokunststoffe und Rezyklate (Carolin Theunissen, FKuR Kunststoff GmbH).

Podiumsdiskussion: Wie die deutsche Kunststoffindustrie 2026 Kurs halten kann

Ebenfalls im Fokus steht eine Podiumsdiskussion mit prominenter Besetzung: „Zwischen Zuversicht und Zweifel. Wie die deutsche Kunststoffindustrie trotz Krisen, Kriegen und Konkursen im Jahr 2026 den Kurs halten kann“. Es diskutieren Marc Tesche (Babyplast), Ralf Eberle (Clickplastics), Dr. Ron Brinitzer (kunststoffland NRW) und Christian Preiser, Chefredakteur „Kunststoff Information“ (KI.PIE Group). Die Runde bietet einen offenen Reality-Check, zeigt Risiken und Chancen und gibt Orientierung, welche Strategien Unternehmen jetzt brauchen, um Kurs zu halten. Moderiert wird die Diskussion von Christian Preiser, präsentiert von der KI.PIE Group.

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