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Additive Fertigung

Kunst aus dem 3D-Drucker

| Redakteur: Katharina Juschkat

3D-Drucker lassen sich bekanntermaßen vielseitig einsetzen – Stratasys zeigt jetzt mit bekannten Künstlern, dass selbst Kunstobjekte mit dem 3D-Drucker J750 gestaltet werden können. Künstler Nick Ervinck zeigt das erste Werk aus der Serie „The New Ancient” und der Architekt, Programmierer und Game-Designer José Sanchez hat das komplexe Objekt „Polyomino” gestaltet.

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Das Kunstwerk
Das Kunstwerk "Wolfkiam" von Nick Ervinck, hergestellt mit dem 3D-Drucker J750 von Stratasys. Wolfkiam ist Teil der Kunstserie „The New Ancient“, deren Werke das Spannungsfeld von traditionellem Kunsthandwerk und moderner Technologie beleuchten wollen.
(Bild: Stratasys/Yoram Reshef)

Stratasys, Unternehmen für Lösungen im 3D-Druck, hat die ersten Kunstprojekte vorgestellt, die mit dem neu eingeführten 3D-Drucker J750 erschaffen wurden. Der Drucker kann komplexe und detailreiche Geometrien in verschiedenen Materialien und mit bis zu 360.000 Farben in einem Druckvorgang drucken, was die Künstler für ihre Werke nutzten

3D-Kunst: Traditionelles mit moderner Technologie verbinden

Ervinck kombiniert traditionelle Motive aus der Inka- und Maya-Kultur mit digitaler Technologie. Mit dem Drucker konnte der Künstler ein Objekt erschaffen, das eine organische, biomorphe Form mit einem technischen Zusammenspiel von Linien und Farben kombiniert
Ervinck kombiniert traditionelle Motive aus der Inka- und Maya-Kultur mit digitaler Technologie. Mit dem Drucker konnte der Künstler ein Objekt erschaffen, das eine organische, biomorphe Form mit einem technischen Zusammenspiel von Linien und Farben kombiniert
(Bild: Stratasys/Yoram Reshef)

Diese technischen Möglichkeiten machten sich jetzt die Künstler Nick Ervinck und José Sanchez zum Nutzen: „Wolfkiam“ von Ervinck und „Polyomino“ von Sanchez sind die beiden ersten Kunst- und Designobjekte, die die Potenziale des Multimaterial- und Multifarb-3D-Druckers ausschöpfen. Polyomino ist das Resultat einer mehr als zwei Jahre dauernden Zusammenarbeit zwischen Stratasys und Sanchez, während Wolfkiam den Anfang einer Reihe von 3D-Kunstobjekten von Stratasys bildet. Die in der Serie „The New Ancient“ entstehenden Werke beleuchten das Spannungsfeld von traditionellem Kunsthandwerk im Zusammenspiel mit moderner Technologie. Die in diesem Jahr der Öffentlichkeit vorgestellte Kollektion wird Werke der renommierten Zaha Hadid Architects sowie von Prof. Neri Oxman, Daniel Widrig, Dov Ganchrow und Luc Merx umfassen.

Nick Ervinck hat es bei seinem Kunstprojekt Wolfkiam darauf angelegt, die Kapazitäten des Druckers so weit wie möglich auszunutzen. „Die lebhaften Farben und die feinen Details des Objekts, zum Beispiel die zentralen Linien, die die Adern der Figur repräsentieren, sind ein integraler Bestandteil der Skulptur. Sie erzeugen einerseits ein Gefühl von Bewegung und im Fluss sein, andererseits nehmen sie traditionelle kulturelle Stile auf, die mir als Inspiration gedient haben. Erst der 3D-Druck hat diese neue Kunstform zum Leben erweckt – ohne ihn wäre es nicht möglich gewesen, diese Textur auf die Skulptur zu übertragen.“

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Inspiriert von Motiven aus der Inka- und Maya-Kultur

Wolfkiam ist das erste Objekt der neuen Serie „The New Ancient“, die im 3D-Druck hergestellte Kunstobjekte umfassen wird. Indem Ervincks Objekt traditionelle Motive aus der Inka- und Maya-Kultur mit modernster digitaler Technologie verbindet, versinnbildlicht es den Dialog zwischen Alt und Neu. „3D-Druck erlaubt es mir, traditionelle Gestaltung neu zu definieren und vereinfacht die Herstellung von komplexen, futuristischen Strukturen, in denen die nicht gefüllten Flächen genau so viel Bedeutung haben wie die farbenfrohen Muster und fließenden Formen. Mit dem neuen Drucker konnte ich ein Objekt erschaffen, das eine organische, biomorphe Form mit einem sehr technischen Zusammenspiel von Linien und Farben kombiniert. Und mit einem Klick war ich in der Lage, dieses Werk Wirklichkeit werden zu lassen – und das präzise und qualitativ hochwertig. Nachdem ich jetzt aus erster Hand erlebt habe, was diese Technologie auch für Kunst und Design leisten kann, ist es spannend zu sehen, was der J750 im diesem Bereich zukünftig noch möglich machen wird.“

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