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Verbinden Intelligent vernetzte Verbindungstechnik auf dem Böllhoff-Fachkolloquium

| Autor / Redakteur: Ullrich Höltkemeier / Brigitte Michel

Cyber-Physische Systeme, energieoptimierte Verbindungstechnik, Industrie 4.0 - die Teilnehmer des 6. Böllhoff-Fachkolloquium konnten sich über aktuelle und zukünftige Produktionssysteme informieren.

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Die Karosserie des Audi Q5 – Leichtbau durch einen großen Anteil hoch- und ultrahochfester Stahlwerkstoffe.
Die Karosserie des Audi Q5 – Leichtbau durch einen großen Anteil hoch- und ultrahochfester Stahlwerkstoffe.
(Bild: Audi )

Geprägt ist der moderne Karosseriebau von einem zunehmenden Materialmix. Diese Vielfalt wiederum stellt hohe Anforderungen an die Verbindungstechnik. Vor diesem Hintergrund gilt es für die Fahrzeughersteller, aktuelle Technologien effizient zu betreiben.

Zum Beispiel der Mercedes SLS AMG begeistert sowohl mit puristischem Design, als auch überlegener Fahrdynamik und konsequentem Leichtbau. Ein High-Performance Car in Aluminium-Space-Frame-Bauweise, wobei im Bereich der A-Säule und des Daches Stahlteile zum Einsatz kommen. Die Verwendung moderner Werkstoff- und Mischbauweisen ruft schnell einen Verbindungsexperten auf den Plan, die Böllhoff Gruppe.

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Wichtige Impulse beim 6. Böllhoff-Fachkolloquium

Mit welchen Technologien sich diese Aufgabenstellungen lösen lassen, dazu wollt das Fachkolloquium des Verbindungsspezialisten aus Bielefeld wichtige Impulse und praxisnahe Anregungen geben. Zur sechsten Auflage dieses Anwendertreffs traten namhafte Referenten aus unterschiedlichen Branchen sowie aus Wissenschaft und Forschung an.

So sprach beispielsweise der Leiter Technologieentwicklung Produktion bei Audi über effiziente Verbindungstechnik im Automobilbau . Weitere Referenten und Themen waren:

  • Intelligente Vernetzung in der Produktion: Professor Dr. Gunther Reinhart, iwb, Technische Universität München
  • Interdisziplinäre, agile Entwicklungsmethoden für cyber-physische Systeme: Dr. Rainer Stetter, ITQ GmbH
  • Intelligente Hausgeräte und smarte Produktionssysteme bei der Miele & Cie. KG: Dr. Eduard Sailer, Miele & Cie. KG
  • Chancen und Risiken in der Prozess- und Eigenschaftssimulation: Christoph Wagener, Kirchhoff Automotive GmbH
  • Beispiele energieoptimierter Verbindungstechnik: Dr. Ralf Adenstedt, Böllhoff Automation GmbH
  • PC-Control – Die Industrie 4.0 Plattform für leistungsfähige Steuerungstechnik: Hans Beckhoff, Beckhoff Automation GmbH.

Intelligente Vernetzung macht Verbindungstechnik effizienter

Bielefeld ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Detmold im Nordosten Nordrhein-Westfalens. Mit über 328000 Einwohnern ist sie die größte Stadt der Region Ostwestfalen-Lippe und deren wirtschaftliches Zentrum. Hier ist auch der Firmensitz von Böllhoff, einer internationalen, familiengeführten Unternehmensgruppe der Verbindungs- und Montagetechnik. Am 6. November 2013 fand jetzt, zum sechsten Mal, das in der Branche sehr gefragte Fachkolloqium statt.

Die Begriffe Leichtbau und Materialmix auf der einen sowie cyber-physische Produktionssysteme und Industrie 4.0 auf der anderen Seite zogen sich wie ein roter Faden durch den Anwendertreff - unter dem Titel „Intelligente Produktionssysteme in der automatisierten Verbindungstechnik”.

„Wir folgen damit dem Systemgedanken, zu einem Verbindungselement auch die entsprechende Verarbeitungstechnik anbieten zu wollen”, erklärte Dr. Jens Bunte, Böllhoff-Geschäftsführer in seiner Begrüßung.

Die hohe Komplexität durch die Vielzahl der Fügeverfahren nannte Dr. Bernd Mlekusch, Leiter Technologieentwicklung Produktion bei Audi, als eine der Herausforderungen im Karosseriebau. Eine Antwort darauf gab Prof. Gunther Reinhart, Leiter des Instituts für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb) der TU München, in seinem Vortrag: „Die intelligente Vernetzung in der Produktion, repräsentiert durch cyber-physische Systeme, ist in der Lage, die steigende Komplexität in der Produktionstechnik zu beherrschen, indem sie eine hohe Flexibilität mit einem großen Maß an Produktivität vereint.”

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