Vision-Lösung
Stanznietprozess kostengünstig optimiert

Von Wolfgang Zosel 4 min Lesedauer

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Bei der Abfolge unterschiedlicher Stanznietverbindungen muss die richtige Matrize im Stanznietwerkzeug sitzen. Eine integrierte Bildverarbeitungslösung von Di-Soric stellt sicher, dass die Matrize bei der Übergabe an das Stanznietwerkzeug mit der Vorgabe übereinstimmt.

Matrize in der Übergabeposition vor dem „Auge“ des Vision Sensor CS-60 von Di-Soric.(Bild:  Di-Soric)
Matrize in der Übergabeposition vor dem „Auge“ des Vision Sensor CS-60 von Di-Soric.
(Bild: Di-Soric)

Das Unternehmen Böllhoff aus Bielefeld ist ein Spezialist für Verbindungstechnik. Seine Kunden erwarten, dass bei der Abfolge unterschiedlicher Stanznietverbindungen die richtige Matrize im Stanznietwerkzeug sitzt – was entscheidend ist für Art und Qualität der Verbindung. Um sicherzustellen, dass die Matrize bei der Übergabe an das Stanznietwerkzeug mit der Vorgabe übereinstimmt, kommt eine integrierte Bildverarbeitungslösung von Di-Soric zum Einsatz, bestehend aus dem Vision Sensor CS-60 und der Bediensoftware nVision-i.

Und das funktioniert so: Das automatisierte und von einem Roboter geführte Stanznietwerkzeug mit integriertem Magazin für Niete steuert einen Matrizenwechsler an, der Matrizen in diversen Ausführungen bereithält. Je nach Verbindungsanforderung, Materialtyp und -stärke kommen Matrizen mit individueller Matrizenkontur sowie Stanzniete in unterschiedlicher Form und Größe zum Einsatz. Der Matrizenwechsler vollzieht den Matrizenwechsel in zirka 7 Sekunden. Jetzt ist das integrierte Bildverarbeitungssystem von Di-Soric an der Reihe. Nach nur 800 Millisekunden steht fest, ob es sich bei der zur Übernahme anstehenden Matrize um die richtige handelt – falls ja, kann der Prozess umgehend fortgesetzt werden. Höchste Zuverlässigkeit des Bildverarbeitungssystems ist dabei ein Muss.