Schweißen Fronius feiert 80. Jubiläum

Quelle: Fronius 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Das österreichische Familienunternehmen Fronius feiert sein 80-jähriges Bestehen. 1945 als regionale Fach-Reparaturwerkstätte für Radio- und Elektrogeräte gegründet, ist das Unternehmen heute weltweit aus der Industrie nicht mehr wegzudenken.

ünter Fronius gründete das Unternehmen im Jahr 1945.(Bild:  Fronius)
ünter Fronius gründete das Unternehmen im Jahr 1945.
(Bild: Fronius)

Günter Fronius ist es, der am 20. Juni 1945 den Stein ins Rollen bringt. Er macht zu diesem Zeitpunkt offiziell bekannt, dass er im Hause einer Gastwirtschaft Instandhaltungsarbeiten von Radio- und Elektrogeräten anbietet. Kurze Zeit später die revolutionäre Idee: Der gelernte Elektrotechniker fertigt ein Gerät, mit dem Autobatterien wieder geladen und somit länger verwendet werden können. Das erste Produkt von Fronius findet regen Anklang, es folgen innovative Ladegeräte für industrielle Anwendungen wie Staplerbatterien. Die Erfolgsgeschichte kann beginnen.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 5 Bildern

„Führt man sich die damaligen Rahmenbedingungen vor Augen, so sind unsere Anfänge von Innovationskraft, Wagemut und Zusammenhalt geprägt. Die knappen Ressourcen haben den Erfindergeist meines Großvaters geweckt und ihn dazu bestrebt, Vorhandenes bestmöglich zu nutzen, reparierfähig zu machen und einer breiten Bevölkerungsschicht leistbar zur Verfügung zu stellen“, sagt Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß, Fronius CEO und Enkelin des Firmengründers.

Produktportfolio um Schweißtransformatoren erweitert

Bereits fünf Jahre nach dem Startschuss erweitert Günter Fronius das Produktportfolio um Schweißtransformatoren. Auf dieser Grundlage wächst Fronius zu einem stattlichen mittelständischen Industriebetrieb heran. 1980 erfolgt die Übergabe an die nächste Generation: Brigitte Strauß und Klaus Fronius übernehmen das Ruder. Die beiden leiten einen Wachstums- und Internationalisierungskurs ein, der innovative Schweißlösungen hervorbringt und zur Gründung zahlreicher Tochtergesellschaften in aller Welt führt – heute sind es 37 an der Zahl. Seit 1992 setzt Fronius zudem auf das Thema Sonnenenergie, was zur damaligen Zeit als alternativ galt, heute aber aus der Energiewirtschaft nicht mehr wegzudenken ist.

„Wir brennen für erneuerbare Energien und arbeiten entsprechend unserer Vision von 24 Stunden Sonne konsequent an Lösungen für die Kopplung der Sektoren Elektrizität, Wärme, Kälte und Mobilität“, erklärt Engelbrechtsmüller-Strauß, die 2012 die Führung des Unternehmens von ihrer Mutter und ihrem Onkel übernommen hat.

Schweißtechnologie Cold Metal Transfer feiert 20-Jähriges

Mit seinen Produkten und Lösungen hat das Technologieunternehmen den wirtschaftlichen Fortschritt weltweit geprägt und damit wesentlich zum Wachstum anderer Firmen, beispielsweise in der Automobilindustrie, beigetragen. In diesem Zusammenhang sei das 20-Jahre-Jubiläum von Cold Metal Transfer (CMT) hervorgehoben. CMT ermöglicht es, verzinkte Stahl- und Aluminiumbleche thermisch zu verbinden oder hauchdünne Alubleche ab einer Stärke von 0,3 Millimetern zu fügen.

Fronius Welding revolutioniert weiterhin die Schweißtechnologie und Solar & Energy hat es sich weiterhin zum Ziel gesetzt sowohl Sonnenenergie optimal zu nutzen als auch Batterieladesysteme für die Intralogistik zu optimieren, die auf der Idee des Firmengründers und dem ersten Produkt von Fronius basieren. So unterschiedlich diese beiden Geschäftsfelder auf den ersten Blick erscheinen mögen, so klar ist die seit 80 Jahren definierte Mission, die weltweit von rund 7.000 Fachkräften verfolgt wird: Elektrizität als Kraftstoff der Zukunft zu erforschen und zu kontrollieren. „Und diese Zukunft gilt es lebenswert zu gestalten – für uns und kommende Generationen“, weiß Engelbrechtsmüller-Strauß.

Was die Zukunft konkret bringt, kann niemand sagen. Wir bleiben allerdings finanziell unabhängig und stärken den Standort Österreich und somit unsere klar europäisch ausgerichtete Wertschöpfung. Wir leben unseren Forschergeist und haben dabei Qualität und Benutzerfreundlichkeit im Fokus.

Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß

Der Blick zurück gibt gleichzeitig Anlass für einen Blick nach vorne: Fronius wird weiterhin das Umwandeln von elektrischem Strom erforschen und Lösungen in diesem Umfeld entwickeln, produzieren und gezielt vorantreiben. Das Unternehmen schlägt hierfür immer wieder neue Wege ein, doch einige Dinge sind laut der Geschäftsführerin gesetzt: „Was die Zukunft konkret bringt, kann niemand sagen. Wir bleiben allerdings finanziell unabhängig und stärken den Standort Österreich und somit unsere klar europäisch ausgerichtete Wertschöpfung. Wir leben unseren Forschergeist und haben dabei Qualität und Benutzerfreundlichkeit im Fokus.“

(ID:50471577)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung