Hydraulikventil

Hydraulikventil und Steuerung als Gesamtpaket

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Ventilkonfiguration wird ausschließlich über die Ventilsoftware vorgenommen

Bei konventioneller Ventiltechnologie ist häufig eine anwendungsspezifische Modifikation der Hardware und gegebenenfalls zusätzlicher Komponenten nötig, um die gewünschte Funktionalität zu erreichen. Hier bringt die zweite Besonderheit des neuen Proportionalventils Ultronics ZTS16 für den Konstrukteur eine enorme Verbesserung: Da die Ventilkonfiguration ausschließlich über die Ventilsoftware vorgenommen wird, ermöglichen programmierbare Ventilparameter ihm, eine schnelle Systemabstimmung vorzunehmen. So können gleichzeitig Wirkungsgrad und Produktivität erhöht werden. Die patentierte Zwillingskolbentechnologie von Ultronics ZTS16 bietet eine unabhängige Zulauf- und Ablaufregelung durch wirksamen Einsatz integrierter Druck- und Kolbenlagesensoren (LVDT) sowie durch die Bordelektronik. Das ermöglicht die Anpassung des Ventils auf jedwede Variation der Volumenströme, der Lasten sowie der Lastrichtung und trägt so zur Reduzierung von Drosselverlusten, des allgemeinen Druckniveaus sowie der installierten Leistung bei. Einstellarbeiten, Tuning und Optimierung können mit dem neuen Proportionalventil in kürzester Zeit programmiert werden.

Integrierte Ventil-Sensorik erleichtert Konstruktion und Wartung

Die integrierte Sensorik des ZT16-Ventils bewirkt eine Systemvereinfachung bzw. -optimierung, bietet vielfältige Kontroll- bzw. Diagnoseoptionen und macht zusätzliche Kontrollinstrumente überflüssig. Die Variantenvielfalt der Hardware innerhalb einer Arbeitsmaschine lässt sich so reduzieren, ebenfalls der Lagerbestand an Ersatzteilen. Auch dies macht sich als Kostenersparnis für den Hersteller bemerkbar. Die Echtzeit-Diagnose und Ventilüberwachung mittels integrierter, programmierbarer Sensoren beschleunigen die Systemintegration und unterstützen Service und Systemwartung auch im späteren Praxiseinsatz.

Das ZTS16-Ventil bietet entweder die CAN (J1339) - oder eine CANopen-Schnittstelle für die Kommunikation zwischen Ventil und Applikation, für die Justierung programmierbarer Ventilparameter und für die Überwachung der Systemleistung. Diese Schnittstellen unterstützen sowohl die neuen EFX-Steuerungen der Eaton-Gruppe als auch individuelle elektronische Steuerungen und Software, die beim Hersteller gegebenenfalls vorhanden sind.

*Jürgen Jasche, Mobile Platform Manager EMEA, Eaton Corporation; Christophe Natter, Product Manager EMEA - SICV & Mobile Valves, Eaton Corporation

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