Robotik Humanoider mit Drohne im Kopf

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

Ein österreichisches Unternehmen hat einen humanoiden Roboter namens Workmate vorgestellt, speziell konstruiert für reale Arbeitsumgebungen. Sein Highlight: Im Kopf befindet sich eine integrierte Drohne, mit der Workmate seine Umgebung zusätzlich aus der Luft inspizieren kann.

Im Kopf des humanoiden Roboters Workmate des österreichischen Unternehmens Iono Robotics befindet sich eine Drohne, die das Blickfeld des Roboters erweitert.(Bild:  Iono Robotics)
Im Kopf des humanoiden Roboters Workmate des österreichischen Unternehmens Iono Robotics befindet sich eine Drohne, die das Blickfeld des Roboters erweitert.
(Bild: Iono Robotics)

Das Linzer Unternehmen Iono Robotics hat erstmals seinen humanoiden Roboter Workmate der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Roboter wurde für reale Arbeitsumgebungen entwickelt – nicht für reine Showcases oder Laborumgebungen. Workmate soll künftig repetitive, körperlich belastende sowie einfache Tätigkeiten in Industrie, Logistik, Handel und Service unterstützen, so das Unternehmen.

Der Humanoid zeichnet sich durch ein weltweit neuartiges Konzept aus: Im Kopf von Workmate befindet sich eine integrierte Drohne, die direkt aus dem Robotersystem heraus gestartet werden kann. Dank dieser Drohne kann der Roboter seine Umgebung zusätzlich aus der Luft erfassen, inspizieren oder erweitern. Das modulare Multi-Head-Konzept ermöglicht künftig weitere Erweiterungen wie zusätzliche Sensorik oder robotische Werkzeuge direkt im Kopf des Systems.

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Neben der Hardware präsentierte Iono Robotics mit Ionosphere ein geschlossenes System aus Robotik-KI, Steuerung, Server- und Softwareinfrastruktur. Ziel der Plattform ist maximale Sicherheit, Kontrolle und europäische Datensouveränität im Betrieb humanoider Robotersysteme. Sämtliche Komponenten – von der Robotiksteuerung bis zur Datenverarbeitung – sind auf sichere industrielle Anwendungen ausgelegt.

Ein System für reale Arbeit

„Wir wollten keinen humanoiden Roboter für eine Bühne entwickeln, sondern ein System für reale Arbeit“, erklärt Ümit Bas, Gründer und CEO von Iono Robotics. „Der Bedarf an humanoider Unterstützung existiert bereits heute in vielen Bereichen. Genau dafür bauen wir sichere humanoide Systeme mit Fokus auf Produktivität, Sicherheit und Datensouveränität.“

Iono Robotics entwickelt neben Workmate eigene Plattformtechnologien wie die Sensorhaut Iono Skin, modulare Sensorsysteme sowie Software- und KI-Infrastruktur für industrielle Anwendungen. Der Fokus liegt auf humanoiden Robotern, die sich in bestehende Arbeitsumgebungen integrieren lassen, ohne neue Infrastruktur zu benötigen.

Das Unternehmen arbeitet bereits mit Industriepartnern an Pilotprojekten in Österreich, Deutschland und Italien.

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