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Fahrerassistenzsystem Head-up-Display mit Augmented Reality für bessere Fahrerinformation

| Redakteur: Jan Vollmuth

Continental zeigt erstmals Augmented Reality im Head-up-Display (AR-HUD), das den Fahrer durch situative Hinweise unterstützt, die in der realen Außenansicht der Verkehrssituation erscheinen. Continental Demonstrationsfahrzeug veranschaulicht das Motto des: Sehen heißt Verstehen

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(Bild: Continental)

Der internationale Automobilzulieferer Continental stellt eine neue Evolutionsstufe seiner Head-up-Displays (HUD) vor. Das sogenannte Augmented-Reality-HUD ergänzt die Außenansicht der Verkehrssituation vor dem Fahrzeug durch virtuelle Hinweise (= Augmentierungen) für den Fahrer. So wird aus dem bisherigen HUD das AR-HUD. Das Besondere daran: Die eingespiegelte Information erscheint exakt dort, wo sie für den Fahrer relevant ist. Bei der Navigation beispielsweise weist ihm an der Abbiegung vor dem Fahrzeug ein passgenau in die Außenansicht eingefügtes virtuelles Symbol den Weg. Bei aktiviertem Abstandstempomaten (Adaptive Cruise Control, ACC) visualisiert eine Markierung im AR-HUD, welches vorausfahrende Fahrzeug vom Assistenzsystem erkannt wird. Serienreife plant Continental für 2017.

Den Fahrer mit Hinweisen versorgen

„In einer ständig komplexer werdenden Welt entlastet das AR-HUD den Fahrer mit einer neuen Informationsqualität. Bei der Augmentierung verbinden wir das, was die Augen des Fahrers sehen, mit erklärenden Hinweisen“, so Helmut Matschi, Vorstandsmitglied von Continental und Leiter der Division Interior, zu der in einem Demonstrationsfahrzeug integrierten Technik auf Vorentwicklungsstand. „Das AR-HUD ist ein wichtiger Schritt in Richtung ganzheitlicher Interaktionskonzepte im Auto für ein komfortableres, ökonomischeres und sicheres Fahren. So bekommt der Fahrer alle wichtigen Informationen leicht erfassbar vor Augen geführt. Dies ist heute und in Zukunft ein wichtiger Schritt gegen Fahrerablenkung und Reizüberflutung.“

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Mit dem AR-HUD setzt Continental eine Linie fort, die das Unternehmen 2003 mit dem ersten Serieneinsatz eines farbigen HUD im Pkw begann. Schon mit dem HUD auf dem heutigen Serienstand hat Continental eine ergonomisch überzeugende Anzeigetechnik etabliert. Als Informationsfilter spiegelt das HUD ausgewählte und unmittelbar fahrrelevante Informationen vollfarbig in die Windschutzscheibe ein, wo sie der Fahrer komfortabel ablesen kann, ohne den Blick von der Straße zu nehmen. Das HUD als Teil einer Mensch-Maschine-Schnittstelle (Human Machine Interface, HMI) leistet damit einen Beitrag zur Vision des unfallfreien Fahrens.

Unmittelbar erlebbare ergonomische Vorteile

„Wegen seiner für jeden Fahrer unmittelbar erlebbaren ergonomischen Vorteile erwarten wir bei der HUD-Technologie in der nahen Zukunft stark steigende Ausrüstungsquoten“, so Eelco Spoelder, Leiter des Continental Geschäftsbereichs Instrumentation & Driver HMI. „Das AR-HUD ist der nächste Schritt in der Evolution des HMI zu einem ganzheitlichen Anzeige- und Bediensystem für wachsende Anforderungen. Mit seiner Funktion etabliert das AR-HUD einen echten Dialog zwischen Fahrer und Fahrzeug.“

Beim AR-HUD werden virtuelle Hinweise direkt in die Sichtlinie des Fahrers gerückt. Das AR-HUD fügt in 7,5 m Entfernung in einem etwa 130 cm breiten und über 60 cm hohen Ausschnitt des Sichtfeldes des Fahrers vollfarbige Grafiken in die reale Straßenansicht ein. Die Basis hierfür liefert die Digital-Micromirror-Device-Technologie (DMD), wie sie auch bei digitalen Kinoprojekten Verwendung findet. Continental wird diese Projektionstechnik bereits im Jahr 2016 in Serie bringen.

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