Windenergieanlagen Kompakt trotz hoher Leistung dank Gleitlager
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Windenergieanlagen sollen immer mehr Leistung bringen. Gleichzeitig müssen die Gondeln auf der Straße transportierbar bleiben und dürfen daher nicht zu groß werden. Gleitlager können diesen Zielkonflikt in bestimmten Fällen lösen.
Der weltweite Ausbau der Windenergie treibt die technische Entwicklung von Windturbinen mit hoher Geschwindigkeit voran. Turbinen wachsen in Leistung und Dimension, gleichzeitig steigen die Anforderungen an Effizienz, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit. Besonders im Megawatt‑ und Multimegawatt‑Bereich stehen Konstrukteure vor einem Zielkonflikt: Mehr Leistung soll in immer kompakteren Gondeln realisiert werden, um Transport, Montage und Betrieb wirtschaftlich zu halten. Denn trotz höherer Drehmomente sollen die Bauteile beispielsweise noch unter Brücken hindurchpassen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Antriebstechnik im Turmkopf – insbesondere das Getriebe und seine Lagerung. Hersteller wie Flender mit seiner Windmarke Winergy reagieren auf diesen Trend mit Antriebskonzepten hoher Drehmomentdichte beziehungsweise Leistungsdichte. Damit gehen deutlich höhere Anforderungen an die Lagertechnik einher; Gleitlager gewinnen an Bedeutung.
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