Simulation Flexible Bauteile in der Fahrzeugkonstruktion digital absichern

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

In modernen Fahrzeugen werden immer mehr Kabel und Schläuche eingebaut. Studien der Automobilindustrie zeigen, dass ca. 25 % aller Qualitätsprobleme mit diesen flexiblen Komponenten zusammenhängen. Dies ist nicht nur ärgerlich, sondern kann richtig teuer werden. Was wäre, wenn man solche Probleme vorhersehen könnte?

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Spitzentechnologie aus der Fraunhofer Forschung sichert flexible Bauteile wie Kabel und Schläuche digital ab. Das Tool „IPS CableSimulation“ etabliert sich weltweit zum festen Bestandteil des Produktprozesses in der Automobil-und Nutzfahrzeugindustrie.
Spitzentechnologie aus der Fraunhofer Forschung sichert flexible Bauteile wie Kabel und Schläuche digital ab. Das Tool „IPS CableSimulation“ etabliert sich weltweit zum festen Bestandteil des Produktprozesses in der Automobil-und Nutzfahrzeugindustrie.
(Bild: Fraunhofer)

Wenn man schon vor dem Bau eines Fahrzeuges erkennen könnte, dass bestimmte Verlege- und Einbaukonzepte nicht funktionieren und wahrscheinlich zu vorzeitigem Verschleiß, Schädigungen oder gar Ausfällen führen werden?

Im Einsatz im gesamten Produktprozess

Das kann man bereits: Das Fraunhofer ITWM in Kaiserslautern und das Fraunhofer-Chalmers Centre in Göteborg haben diese Thematik erforscht. Entstanden ist die Software IPS Cable Simulation, die umfassendste Echtzeit-Technologie zur Designoptimierung, digitalen Absicherung und Montagesimulation flexibler Bauteile wie Kabel, Kabelbäume oder Schläuche.

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Die Software hat mittlerweile die technologische Vorreiterrolle in dem Bereich übernommen. Sie wird inzwischen in der Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie im gesamten Produktprozess eingesetzt, was die virtuelle Baubarkeitsprüfung und Produktionsfreigabe erheblich beschleunigt. (mz)

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