Industrie 4.0

Erster Industrie-4.0-Hackathon in Bremen

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Über den mit 1.500 Euro dotierten ersten Platz konnte sich das Team „neusta“ freuen.
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Über den mit 1.500 Euro dotierten ersten Platz konnte sich das Team „neusta“ freuen. (Bild: Lenze)

Lenze SE hat gemeinsam mit der Logicline GmbH und der Econway GmbH den ersten Industrie-4.0-Hackathon in Bremen veranstaltet. 14 Teams zeigten bei dem Programmier-Marathon im „Kraftwerk“, was sich in 48 Stunden von der Idee bis zur prototypischen Implementierung von Software umsetzen lässt.

Beim ersten Industrie-4.0-Hackathon waren kreative Umsetzungsideen für vernetzte Produkte, Apps und Services mit Fokus auf B2B-Anwendungen gefragt. Dabei hieß es: Strategien entwickeln, Konzepte ausarbeiten, programmieren und die Jury am Ende von der Idee des eigenen Teams überzeugen. Jurymitglied und Lenze-Innovationsvorstand Frank Maier zeigte sich begeistert: „Es ist unglaublich, welche kreativen Ergebnisse die Teams hier in so kurzer Zeit entwickelt haben“.

Finanz-Transaktionen zwischen Maschinen als "Beste Idee" ausgezeichnet

Am meisten überzeugen konnte das Team „neusta“, das den mit 1.500 Euro dotierten ersten Preis „Beste Idee“ gewann. Sie entwickelten eine Methode, um optimierte Finanz-Transaktionen zwischen Maschinen unter Verwendung der Kryptowährung IOTA zu ermöglichen.

Den zweiten Preis „Beste Implementierung“ mit 1.000 Euro entschied das Team „Justin Time“ mit der Idee eines intelligenten, gewichtsbasierten Bestellsystems für sich. Sechs weitere Teams konnten sich über Preise freuen.

Ausrichter des neuen Hackathon-Formats war die Encoway GmbH aus Bremen. Für den Anbieter innovativer Software für den Maschinenbau ist es ein besonderes Anliegen, junge Menschen zusammenzubringen, die sich mit Zukunftstechnologien in einem kreativen Umfeld beschäftigen wollen. Geschäftsführer Christoph Ranze sagt darüber: „Mit diesem Hackathon wollten wir zeigen, dass industrielle Aufgabenstellungen unglaublich sexy sein können – sowohl für Ingenieure, als auch für Informatiker und Kreative“. Und warum Bremen? Für Ranze ist das genau der richtige Standort, weil es hier viele junge Nachwuchstalente aus den MINT-Fächern gibt.

Ergänzendes zum Thema
 
Was ist ein Hackathon?

80 Studenten, Softwareentwickler, Designer und Kreative aus Wissenschaft und Praxis demonstrierten in kleinen Teams ihre Experimentierfreude auf den Gebieten Cloud, Mobile und Industrial Internet of Things (IIoT). Für ihre selbstdefinierten Aufgabenstellungen nutzten sie Plattformen und Ökosysteme, die namhafte Industriepartner wie Lenze, Airbus und Schultz Systemtechnik zur Verfügung gestellt hatten. Somit konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Können und ihre Ideen mit echten Maschinendaten ausprobieren. (jup)

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