Stahl
China setzt neuartigen „Superstahl“ beim Bau eines Fusionsreaktors ein

Von Henrik Bork 6 min Lesedauer

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Ein neuer „Superstahl“ wird in China derzeit beim Bau des Fusionsreaktors BEST als Ummantelung der supraleitenden Magnetspulen eingesetzt. Welche herausragenden Eigenschaften „CHSN01“ aufweist, lesen Sie hier.

Bei den meisten Fusionsanlagen auf der Erde handelt es sich um den Typ Tokamak. So auch beim Versuchsreaktor BEST in Hefei.(Bild: ©  abufahim - stock.adobe.com / KI-generiert)
Bei den meisten Fusionsanlagen auf der Erde handelt es sich um den Typ Tokamak. So auch beim Versuchsreaktor BEST in Hefei.
(Bild: © abufahim - stock.adobe.com / KI-generiert)

Chinesische Medien bejubeln den neuen Werkstoff als „Superstahl“. In der Tat hat „CHSN01“ eine Reihe von Eigenschaften, deren gleichzeitige Existenz in einer Legierung noch vor kurzem von internationalen Experten als „absolut unmöglich“ beschrieben worden ist.

500 Tonnen Stahl für Fusionsreaktor

Rund 500 Tonnen des neuen Stahls werden gerade beim Bau des Fusionsreaktors BEST in der chinesischen Provinz Hefei eingesetzt. Sie bilden dort die geraden Segmente der Ummantelung für die supraleitenden Magnetspulen, dem Herzstück der „künstlichen Sonne“.