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Effiziente Konstruktion von Werkzeugen

| Redakteur: Monika Zwettler

Die Langenbacher Mecadat AG präsentiert auf der Blechexpo mit Visi V21 eine der führenden Branchenlösungen im Werkzeugbau. Neue Funktionen ermöglichen die noch effizientere Matrizenkonstruktion für Folgeverbund- und Transferwerkzeuge.

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Visi 21: Speziell auch für die Konstruktion von Werkzeugen für Blechteile, die im Folgeverbundverfahren oder als Transferwerkzeug erzeugt werden, bietet die Software zahlreiche Optionen.
Visi 21: Speziell auch für die Konstruktion von Werkzeugen für Blechteile, die im Folgeverbundverfahren oder als Transferwerkzeug erzeugt werden, bietet die Software zahlreiche Optionen.
(Bild: Mecadat)

„Speziell auch für die Konstruktion von Werkzeugen für Blechteile, die im Folgeverbundverfahren oder als Transferwerkzeug erzeugt werden, bieten sich zahlreiche maßgeschneiderte Optionen für die Konstruktion von komplexen Matrizen und Stempel“, erläutert Walter Ottendorfer, Senior Techniker bei Mecadat. „Damit beschleunigt sich die Konstruktion von Umform- oder Kalibrierwerkzeugen stark.“

Unterstützung für den Werkzeugkonstrukteur

Nach dem Import der Artikeldaten über die zahlreichen Schnittstellen erfolgt eine automatisierte Extrahie-rung der oberen und unteren Haut des Blechteils. Diese steht dann natürlich auch für die Visi-Platinenermittlung zur Verfügung. Nun unterstützen die speziell für die Matrizenkonstruktion entwickelten Flächenfunktionen den Werkzeugkonstrukteur bei seiner Arbeit.

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Die sogenannte ‚Tangentialfläche Advanced‘ erstellt die Flächen für die Erweiterung der Artikelhaut zu einem Matrizenkörper. In dieser Funktionalität stehen verschiedene Methoden zur Verfügung, um die Artikelflächen effektiv zu verlängern. Die Option ‚Erzeuge linearen Schnitt‘ gewährleistet eine lineare Flächengruppe unter Einhaltung der Tangentenbedingung zwischen den Artikelrändern und der neuen Fläche. Die Randstrukturen auch komplexester, freigeformter Blechteile werden so automatisch tangential verlängert. Eine Erweiterung aller Flächen bis zu einer rechteckigen Box erleichtert zusätzlich das Erstellen des Volumens für die Matrize.

Übergänge einfach erstellen

Oft benötigt der Konstrukteur eine Ankonstruktion, die er über einen 2D-Querschnitt definiert, um so Höhensprünge in der Matrize auszugleichen. Solche Generierkurven erstellen dann automatisch die Flächen, wobei der Flächenverlauf normal zur Randstruktur verläuft oder optional parallel zur Generierkurve. Auch das Schließen von konkaven Zonen am Artikel, wie z.B. Ausklinkungen, ist jederzeit einfach durchführbar. Ein Verbessern der Flächenstruktur ist durch simples Editieren oder Erhöhen der Kontrollpunkte und durch Prüfen der Tangentenstetigkeit dynamisch möglich.

In einer weiteren speziellen Flächentechnik für den Blechwerkzeugkonstrukteur gibt es zahlreiche Möglichkeiten zum Erstellen von allgemeinen tangentialen Übergängen zwischen Bereichen eines Bauteils. Der Einsatz dieser Funktionalität erstreckt sich von der Datenreparatur von importierten Bauteilen bis hin zum Erstellen von Übergängen an Matrizen für mehrfach fallende Teile in Transferwerkzeugen. Die so erstellten Übergangsflächen sind normalerweise tangentenstetig (G1), können aber auch optional tangenten- und krümmungsstetig (G2) erstellt werden.

Innere Öffnungen im Teil schließen

Zum Schließen von inneren Öffnungen im Blechteil gibt es weitere Optionen im Flächenbereich von Visi. Der Funktionsumfang reicht hier vom Erstellen einfacher tangentialer Spannflächen bis hin zum Schließen über die Looptechnik, wobei das System versucht, die Originalstruktur des Blechteils ohne Öffnung wieder herzustellen. Strukturen wie zum Beispiel Verrundungsverläufe werden so in der geschlossenen Öffnung wieder hergestellt.

Auch für vorgelagerte Prozesse

Konstruktionshilfen wie das Abändern von komplexen Verrundungsverläufen, um so zum Beispiel einen Nachschlagradius in ein Kalibrierwerkzeug einbringen zu können, runden die Funktionalität für die Matrizenkonstruktion ab. „Durch die einfache Bedienung eignet sich Visi auch ideal zum Einsatz in Abteilungen, die der Konstruktion vorgelagert sind, wie zum Beispiel die Methodenplanung“, betont Walter Ottendorfer. „Funktionen für die Konstruktion der eigentlichen Umform- und Folgeverbundwerkzeuge schließen die Prozesskette im Bereich Konstruktion Werkzeugbau.“ (mz)

Mecadat auf der Blechexpo: Halle 7, Stand 7312

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