Berechnung

Berechnungsprozesse neu gedacht

| Redakteur: Monika Zwettler

MSC Software hat die neue Version MSC Apex Cheetah vorgestellt.
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MSC Software hat die neue Version MSC Apex Cheetah vorgestellt. (Bild: MSC Software)

MSC Software, Anbieter von Simulationslösungen und Dienstleistungen, hat die neue Version MSC Apex Cheetah präsentiert. MSC Apex ist eine neu in 2014 eingeführte rechnergestützte Entwicklungsplattform für Computer Aided Engineering (CAE)-Analysen. Die CAE-Plattform ermöglicht neben Geometriebereinigung und Vernetzung jetzt auch Solver-validierte Modellierung und generative lineare Strukturanalysen.

Die neue Version MSC Apex Cheetah verbessert den Arbeitsprozess im Engineering und steigert die tägliche Produktivität durch neue Features für die Modellierung und Berechnung. „Cheetah ist eine Meilensteinversion für MSC Apex. Nun ist erstmals der Solver für eine interaktive und inkrementelle Strukturanalyse integriert“, sagte Hugues Jeancolas, Produktmanager MSC Apex. „Die Modellierung, Validierung, Berechnung und Bewertung von Designs war noch nie so effizient und einfach. MSC Apex hilft den Anwendern, die Zeit, die normalerweise zum Erstellen und Validieren von Modellen benötigt wird, zu verringern, da diese Aufgabe keinen Wertgewinn für den Design-Prozess darstellt. Dies ermöglicht es unseren Anwendern, sich auf die Lieferung von nicht nur akzeptablen, sondern optimalen Designs zu konzentrieren - und das in einer Umgebung, die Spaß macht.“

MSC Apex Cheetah beinhaltet:

  • die dritte Version des MSC Apex Modelers. Der Modeler dient zur CAE-spezifischen Direktmodellierung und Vernetzung. Geometriebereinigung, -vereinfachung und Vernetzung werden erheblich beschleunigt.
  • die erste Version von MSC Apex Structures. Structures erweitert den Modeler und damit MSC Apex zu einer vollständig integrierten und generativen Lösung für die Strukturanalyse.

Die Versionen von MSC Apex erhalten ganz bewusst symbolträchtige Namen aus der Spitze der Nahrungskette (englisch apex predator), nach „Arctic Wolf“ und „Black Marlin“ nun „Cheetah“.

Die Kernpunkte der neuen Version MSC Apex Cheetah sind:

Geometriebereinigung und Vernetzung

Laut einer aktuellen Umfrage unter führenden Fertigungsunternehmen verbringen 55 % der Ingenieure mehr als 40 % ihrer Zeit mit der Geometriebereinigung und Vernetzung. MSC Apex Modeler bietet neue bahnbrechende Funktionen zur Beschleunigung des CAD-to-Mesh-Prozesses und zur Verbesserung der Produktivität. Im neuen Cheetah-Release kommt ein Werkzeug für die Geometrieprüfung hinzu, das Fehler in der importierten CAD-Geometrie findet.

Das automatische Verbinden von Mittelflächen ist noch robuster und das Menü für das Geometrie-Defeaturing wurde überarbeitet, so dass der Anwender mehr Möglichkeiten bei der Auswahl der Features hat, die entfernt werden sollen. Die Netzqualität kann angezeigt und automatisch oder interaktiv nach benutzerdefinierten Kriterien verbessert werden. Während die vorherige Version, Black Marlin, bereits eine hohe Benutzerfreund-lichkeit bot, bringt MSC Apex Cheetah mit diesen Verbesserungen noch mehr Produktivität und Schnelligkeit.

Solver-validierte Modellierung

67 % der Ingenieure benötigen zwei bis vier Solverläufe, um eine konvergente Lösung zu erhalten. MSC Apex Cheetah verbessert den Simulationsablauf durch die Bereitstellung eines innovativen Tools, das das Modell vor der Berechnung prüft. Dieses Tool nutzt integrierte Solver-Methoden zur Prüfung der Elementqualität, Material- und Wandstärkenzuweisung, der Teileverbindungen und korrekten Definitionen für Belastungen und Randbedingungen. Das Tool ist in das generative MSC Apex-Framework integriert und aktualisiert sich automatisch, wenn der Anwender das Modell ändert. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Modelle, die innerhalb der Anwendung erstellt werden, immer Solver-konform und ausführbar sind.

Darstellung von Baugruppen

MSC Apex Cheetah verbessert den Simulationsablauf, um große Baugruppen durch die Einführung von Baugruppendarstellungen und ‚glued contact‘ zu unterstützen. Durch das Konzept der Baugruppendarstellungen kann der Anwender mehrere konfigurierte Baugruppen von Teilen verwalten und nach dem Ansatz „teile und herrsche“ arbeiten, um große, komplexe Baugruppen schrittweise zu definieren, zu prüfen und zu analysieren. Cheetah erlaubt den Import von Nastran Input Files (bdfs) und die Anwender können Netze, die zu keiner Geometrie gehören, im Modell verwenden.

Generative lineare Strukturanalyse

Mit MSC Apex Cheetah können Anwender Szenarien, Belastungen und Randbedingungen für linear statische und Eigenfrequenzberechungen definieren, analysieren und postprozessen. MSC Apex Structures kombiniert die Technologie der ‚Computational Parts and Assemblies‘ mit einem generativen Framework, das interaktive und inkrementelle Analysen ermöglicht. Mit Computational Parts and Assemblies ist MSC Apex eine echte partbasierte Lösung, bei der jedes Teil vorab berechnet und unabhängig gespeichert werden kann. Dieser Ansatz ist besonders effizient, wenn er mit dem generativen MSC Apex-Framework kombiniert wird, da die Solver-Ausführung nur Teile neu berechnet, die seit der letzten Solver-Ausführung geändert wurden. Diese neue Solver-Architektur ist besonders für Vergleichsstudien sehr effizient.

Postprozessing

Auch beim Postprozessing bietet MSC Apex ein modernes, selbsterklärendes Benutzerinterface. Am unteren Bildschirmrand wird grafisch dargestellt, in welchem Bereich sich die Eigenfrequenzen befinden und Anwender können die darzustellende Eigenfrequenz direkt von dort auswählen. Die Maximalwerte („Hot Spots“) können mit Pfeilen und Textfenstern kenntlich gemacht werden. (mz)

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