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Additive Fertigung BASF und Materialise kooperieren bei der Kunststoffentwicklung für den 3D-Druck

| Redakteur: Dorothee Quitter

Der Kunststoffhersteller BASF und der 3D-Druck-Dienstleister sowie Software-Entwickler Materialise arbeiten im Rahmen eines offenen Geschäftsmodells zusammen, um Materialien und Software für verschiedene 3D-Druck-Technologien schneller auf den Markt zu bringen.

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BASF investiert 25 Millionen US$ in das belgische Unternehmen Materialise mit Sitz in Leuven.
BASF investiert 25 Millionen US$ in das belgische Unternehmen Materialise mit Sitz in Leuven.
(Bild: BASF )

BASF erweitert die Zusammenarbeit mit Materialise und investiert 25 Millionen US$ in das belgische Unternehmen. Beide Partner arbeiten im Rahmen eines offenen Geschäftsmodells zusammen, um Materialien und Software für verschiedene 3D-Druck-Technologien ständig weiter zu verbessern und schneller auf den Markt zu bringen. Dabei fokussieren sich die Unternehmen auf Anwendungen in der Konsumgüterbranche sowie der Automobil- und Luftfahrtindustrie. Die Vereinbarung sieht vor, dass BASF ihre Materialien systematisch und in größerem Umfang auf den Maschinen und in der Infrastruktur von Materialise testet und weiter optimiert.

„Mit ihren komplementären Geschäftsfeldern ergänzen sich unsere beiden Unternehmen sehr gut und werden durch die Kooperation noch besser in der Lage sein, neue Geschäftsmöglichkeiten zu finden und auszubauen“, sagt Volker Hammes, Managing Director BASF 3D Printing Solutions GmbH. Die Partner wollen die Entwicklung innovativer Anwendungen und neuer Materialien beschleunigen. „Materialise hat mit ihren 3D-Druckanlagen in Leuven und innovativen Softwarelösungen eine hervorragende Infrastruktur. Gemeinsam können wir unsere Stärken noch besser nutzen, um mit Partnern und Kunden die 3D-Druck-Branche mit neuen Produkten und Technologien voranzubringen“, freut sich Hammes.

„Um die Akzeptanz des 3D-Drucks als komplementäre Fertigungstechnologie für Endprodukte zu erhöhen, verlangen unsere Industriekunden zunehmend mehr Kontrolle, mehr Auswahl und letztendlich geringere Kosten“, sagt Fried Vancraen, CEO von Materialise. „Wir sind zuversichtlich, dass diese Zusammenarbeit mit einem führenden Hersteller von Materialien dazu beitragen wird, die Einführung von 3D-Druck in bestehenden Märkten zu beschleunigen und bedeutende Geschäftschancen in neuen Märkten zu schaffen“. (qui)

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