Additive Fertigung
Wie FDM-3D-Druck die Ersatzteilversorgung verändert

Quelle: 3D-Druck Markus Andresen 2 min Lesedauer

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Stillstandzeiten gehören zu den größten Kostenfaktoren in der industriellen Produktion. Besonders problematisch wird es, wenn benötigte Ersatzteile nicht kurzfristig verfügbar sind oder vom Hersteller nicht mehr geliefert werden können. Vor diesem Hintergrund gewinnt die additive Fertigung zunehmend an Bedeutung.

Der FDM-3D-Druck verändert die Ersatzteilversorgung im Maschinenbau nachhaltig.(Bild:  3D-Druck Markus Andresen)
Der FDM-3D-Druck verändert die Ersatzteilversorgung im Maschinenbau nachhaltig.
(Bild: 3D-Druck Markus Andresen)

In vielen Industriebetrieben werden Komponenten wie Abdeckungen, Halterungen, Führungen, Gehäuseelemente oder Montagehilfen benötigt, die häufig nur in geringen Stückzahlen verfügbar sind. Die klassische Nachfertigung solcher Bauteile ist oftmals mit hohen Werkzeugkosten und langen Lieferzeiten verbunden.
Der industrielle FDM-3D-Druck (Fused Deposition Modeling) ermöglicht dagegen die direkte Fertigung auf Basis vorhandener CAD-Daten. Dadurch können Ersatzteile innerhalb weniger Tage oder sogar Stunden produziert werden. Unternehmen reduzieren ihre Abhängigkeit von Lieferketten und können schneller auf Ausfälle reagieren. Beim FDM-Druckverfahren wird ein Kunststoff-Filament in einem Extruder erhitzt, durch eine feine Düse ausgegeben und schichtweise aufgetragen. So entsteht das Bauteil Lage für Lage – von einfachen Geometrien bis hin zu komplexen Strukturen mit Überhängen und Hohlräumen.

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