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3D-Daten Vier Neuheiten für die Arbeit mit 3D- und CAD-Daten

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

CAD-Daten schneller finden, Oberflächen analysieren und gestalten und vereinfachtes Reverse Engineering - darüber informieren wir hier.

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(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Suchmaschine für CAD-Daten in Solid Edge 2021 integriert

Die aktuelle Version 2021 der 3D-CAD-Software Solid Edge von Siemens Digital Industries Software verfügt mit 3Dfindit.com über eine wertvolle Funktion für Ingenieure und Designer. Die Suchmaschine für technische 3D-Komponenten von Cadenas ermöglicht Anwendern einen einfachen Zugang zu Millionen von CAD-Modellen mit integrierten Metadaten in nativen Solid-Edge-Formaten, die mit wenigen Klicks in CAD-Konstruktionen eingefügt werden können. So können Ingenieure ihr volles Potenzial entfalten und den Konstruktionsprozess optimieren. Mit intuitiven Suchmethoden soll die Integration der Suchmaschine dazu beitragen, den Produktentwicklungsprozess zu beschleunigen.

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CAD-Doctor enthält Funktionen für verbessertes Reverse Engineering

Die Software CAD-Doctor behebt Fehler in 3D-Modellen, ist Konverter für wichtige CAD-Formate oder vereinfacht die Geometrie mit wenigen Klicks. CAD-Doctor EX 8.2 enthält Neuerungen für das Reverse Engineering, eine erweiterte Suchfunktion sowie ein Plug-in für die 3D-Experience-Plattform von Dassault Systèmes. Die Funktion „Reverse Engineering“ ermöglicht das Erstellen von CAD-tauglichen Flächen- und Volumenkörpern aus Punktewolken oder Facettendaten. Damit können Mess- und Scandaten weiterverarbeitet oder Simulationsergebnisse in das Ursprungsmodell zurückgeführt werden, beispielsweise für Kontrollen und Kollisionsanalysen. Selbst kleine Fehler verhindern beim Reverse Engineering häufig die Bildung von geschlossenen Volumenkörpern. Vor allem verzogene oder wellige Kanten stören die Weiterverarbeitung eines Modells. Um dem vorzubeugen, korrigiert CAD-Doctor beschädigte Details und bereinigt damit die Modellstruktur für das Reverse Engineering. Im aktuellen Release wurde das Reverse-Engineering-Modul verbessert.

3D-Testing-Software analysiert Oberflächen

Mit Aramis, dem optischen 3D-Testing-System von GOM, lassen sich Materialkennwerte und das Verhalten von Materialien und Bauteilen während des Konstruktions- und Fertigungsablaufs analysieren. Dies führt zu einer verbesserten Produktqualität. GOM Correlate wertet die mit Aramis oder anderen Messsystemen gewonnenen 2D- oder 3D-Daten auf Basis der digitalen Bildkorrelation aus und liefert detaillierte Informationen über Verschiebungen, Dehnungen und Verformungen von Bauteilen unter Belastungen oder in Bewegung. Neu in GOM Correlate Professional ist u.a. die Vibrationsanalyse, die Anwender insbesondere in der Luft- und Raumfahrt und der Automobilindustrie einsetzen.

Oberflächengestaltung im 3D-Druck leicht gemacht

Substance und Core-Technologie arbeiten ab sofort zusammen, um ihr Synergiepotenzial im 3D-Druck zu heben. Core-Technologie bringt die Fertigungssoftware 4D_Additive ein, während Substance die Expertise im 3D-Druck mit texturierten Oberflächen beisteuert. Mit dem Zugriff auf das Substance Engine SDK und der Integration in die Software 4D_Additive stehe ein einfacher Zugang zur Oberflächengestaltung zur Verfügung. Nutzer können verschiedene Variationen des Objekts erzeugen, mit High-End-Renderings experimentieren, in Echtzeit visualisieren und die Auswirkungen auf das Objekt darstellen. So lassen sich Bauteile mit unverwechselbarem Look erzeugen.

Buchtipp

Das Buch Additive Fertigung beschreibt Grundlagen und praxisorientierte Methoden für den Einsatz der additiven Fertigung in der Industrie. Das Buch richtet sich an Konstrukteure und Entwickler, um eine erfolgreiche Implementierung additiver Verfahren in ihren Unternehmen zu unterstützen.

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