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Formula Student TU München und KIT sind Sieger der Formula Student Germany 2016

| Redakteur: Katharina Juschkat

Die Formula Student fand zum zehnten Mal am 14. August 2016 am Hockenheimring statt. In der Kategorie Elektromotoren gewann das Team des KIT und in der Disziplin Verbrennungsmotoren die TU München. Ab 2017 soll dann eine neue Wettbewerbsklasse, das autonome Fahren, eingeführt werden.

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Insgesamt kamen 113 Teams aus aller Welt, um an dem Konstruktionswettbewerb für Studenten teilzunehmen.
Insgesamt kamen 113 Teams aus aller Welt, um an dem Konstruktionswettbewerb für Studenten teilzunehmen.
(Bild: Formula Student Germany/Bergan)

Eine weitere Runde Formula Student Germany (FSG) ist am Hockenheimring zu Ende gegangen. Insgesamt wetteiferten rund 3800 Studierende um den Sieg in der Formula Student Combustion (FSC), dem traditionellen Wettbewerb mit Verbrennungsmotoren, und in der Formula Student Electric (FSE), in der die Studierenden rein auf Elektromotoren setzen. In der Klasse der Elektrofahrzeuge siegte „KA RaceIng EAS“ des Karlsruher Institut für Technologie vor dem Vorjahressieger „Formula Student Team Delft“ der TU Delft. Die Mannschaft „TU Fast München“ holte sich in der Formula Student Combustion (FSC) den Gesamtsieg.

Das Team „KA RaceIng EAS“ des Karlsruher Institut für Technologie gewann in der Klasse der Elektrofahrzeuge.
Das Team „KA RaceIng EAS“ des Karlsruher Institut für Technologie gewann in der Klasse der Elektrofahrzeuge.
(Bild: Formula Student Germany/Grams)

In diesem Jahr nahmen 113 Teams aus aller Welt am internationalen Konstruktionswettbewerb für Studierende teil. Die Nachwuchsingenieure konstruierten ein Jahr lang ihre Rennwagen und stellten während der zehnten FSG ihr Können unter Beweis. Bei den statischen Disziplinen führten die Studenten der Jury ihre Konstruktionen (Engineering Design), Kostenplanung (Cost Analysis) und das Geschäftsmodell (Business Plan Presentation) vor.

Bereits in Vorbereitung auf den Wettbewerb sollten die Studierenden annehmen, dass sie einen Prototypen für eine mögliche Serienproduktion entwerfen und bauen. Zielgruppe ist der nicht-professionelle Wochenendrennfahrer. Mit jeder dynamischen Disziplin werden unterschiedliche Eigenschaften des Autos getestet. Beim Acceleration wird beispielsweise gemessen, wie schnell das Auto aus dem Stand beschleunigt werden kann. Weitere Tests stehen im Skid Pad/Wet Pad, Autocross, Fuel/Energy Efficiency und im Endurance-Rennen an. Letzteres stellt die Hauptdisziplin mit der höchsten erreichbaren Punktzahl dar.

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Ergebnisse im Überblick:

Formula Student Germany (Combustion)

  • 1. TU Fast München (TU München)
  • 2. Rennteam (Universität Stuttgart)
  • 3. Joanneum Racing Graz (Graz AUS)

Formula Student Germany (Electric)

  • 1. KA RaceIng EAS Karlsruhe (KIT)
  • 2. Formula Student Team Delft (TU Delft)
  • 3. Green Team (Universität Stuttgart)

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