Additive Fertigung Technische Keramik additiv fertigen – so gelingt´s
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Wer technische Keramik konstruiert, denkt traditionell in Werkzeugen, Trennungen und nachgelagerten Bearbeitungsschritten. Der keramische 3D-Druck erlaubt es, Geometrie, Funktion und Werkstoff von Anfang an gemeinsam zu denken – und eröffnet damit neue Möglichkeiten für integrierte und hochbelastbare Bauteile im industriellen Einsatz.
Sinto Advanced Ceramics Europe GmbH (ehemals Bosch Advanced Ceramics) verfolgt die Entwicklung von technischer Keramik seit mehr als zehn Jahren und setzt diese industriell um. Der Auftragsfertiger mit Sitz in Bayern ist auf die additive Fertigung technischer Keramik spezialisiert und begleitet Kunden von der bauteilgerecht optimierten Konstruktion über die Materialauswahl und schließlich zur Serienproduktion. „Viele unserer Kunden kommen nicht mit einer fertigen Konstruktion zu uns, sondern mit einer konkreten Problemstellung“, beschreibt Nikolai Sauer, Geschäftsführer von Sinto Advanced Ceramics, typische Projekte. „Aggressive Chemikalien, hohe Temperaturen, elektrische Isolation – und dann auch noch eine Geometrie, die sich konventionell nicht herstellen lässt.“ In genau diesen Szenarien hat sich der keramische 3D-Druck vom reinen Prototyping-Werkzeug zur industriell eingesetzten Fertigungstechnologie entwickelt.
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