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CAD-Daten Strategisches Teilemanagement reduziert kostspielige Duplikate

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Die ZF Friedrichshafen AG setzt seit 2005 zur Verwaltung von Kauf- und Normteilen das strategische Teilemanagement Partsolutions der Cadenas Konstruktions-, Softwareentwicklungs- und Vertriebs GmbH an 2400 Arbeitsplätzen ein. Partsolutions unterstützt dabei, CAD-Bauteile schneller und einfacher zu finden, Neuanlagen zu reduzieren und zu verwalten, sodass langfristig Kosten eingespart werden.

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ZF setzt seit 2005 zur Verwaltung von Kauf- und Normteilen auf das strategische Teilemanagement Partsolutions.
ZF setzt seit 2005 zur Verwaltung von Kauf- und Normteilen auf das strategische Teilemanagement Partsolutions.
(Bild: ZF)

ZF ist einer der führenden Technologiekonzerne in der Antriebs- und Fahrwerktechnik mit 121 Produktionsgesellschaften in 26 Ländern und unter den zehn größten Automobilzulieferern weltweit vertreten. Bis 2005 hatte das Unternehmen kein spezielles System zur Verwaltung von Teilen im Einsatz. Lediglich Normteile wurden in einer sogenannten Standard-LIP-Datenbank hinterlegt.

Dieses System konnte jedoch nur in Kombination mit dem CAD-Programm Pro/E von PTC verwendet werden. Eine Schnittstelle zu dem zweiten strategischen System Catia von Dassault Systèmes, das bei ZF eingesetzt wird, bestand nicht. Daraus resultierte eine hohe Zahl an neu angelegten Teilen, die jeweils mit ca. 1000 € Kosten zu Buche schlugen.

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Kostspielige Duplikate

Christian Salhi, Verantwortlicher für Informatik und Information Technology bei ZF Friedrichshafen, fasst die Anforderungen an das neue Teilemanagementsystem zusammen: „Für uns war es besonders wichtig, dass Bauteile nicht mehr einfach von irgendwoher aus dem Internet geholt werden. Für einen Entwickler ist es einfach, von einer Herstellerseite einen Zylinder herunterzuladen, ihn in seine Pläne zu integrieren und eine neue Nummer zu vergeben. Für das gesamte Unternehmen ist diese Vorgehensweise aber mit erheblichen Problemen verbunden. Denn sobald der nächste Konstrukteur wieder diesen Zylinder sucht, legt er erneut eine Nummer dafür an. So wurden mit der Zeit unzählige, kostspielige Duplikate erzeugt."

Die Lösung: Strategisches Teilemanagement

Neben der verbesserten Übersichtlichkeit sollte das neue Teilemanagementsystem zudem im Bereich Kompatibilität Leistung zeigen: „Ein entscheidender Punkt war für uns die Verbindung mit unserem bestehenden Axalant-Produktdatenmanagementsystem. Neben Speicherung und Verwaltung all unserer Dokumente und Produkt-CAD-Daten ist das PDM nämlich auch die Schnittstelle zu unserem SAP-System. Für uns war es daher zwingend erforderlich, dass das neue Teilemanagement mit unserem PDM-System gekoppelt werden kann", so Salhi weiter.

Verschiedene Funktionen erleichtern die Suche

Letztendlich fiel die Wahl auf das Strategische Teilemanagement Partsolutions von Cadenas. Ausschlaggebend waren dabei die hohe Kompatibilität zu bisher eingesetzten Systemen, die Funktionalität in der Verwaltung und Suche der Teile. Gerade die Möglichkeit, sich einzelne Teile bereits vor dem Herunterladen als frei drehbares 3D-Modell anzusehen, sorgt für eine beträchtliche Zeitersparnis. Eine enorme Arbeitserleichterung stellen unter anderen folgende Merkmale dar: Die breite Katalogauswahl sowie verschiedene Suchfunktionen, mit denen Teile sowohl topologisch verglichen, per Skizze oder per Volltextsuche identifiziert werden können.

Die Cadenas-Softwarelösung kommt dabei vorrangig bei der Arbeit mit CAD-Konstruktionen zum Einsatz. Allen voran ist das der Bereich Betriebsmittelkonstruktion, bei dessen Vorrichtungen besonders viele Kaufteile eingesetzt werden. Insgesamt hält ZF dazu 2400 Lizenzen des Strategischen Teilemanagements, so dass jeder CAD-User des Unternehmens prinzipiell die Möglichkeit besitzt, Partsolutions zu nutzen.

Verbesserungen und Optimierungen bei ZF durch den Einsatz von Partsolutions

Die Erfahrungen mit der Einführung von Partsolutions fasst Sahli folgendermaßen zusammen: „Bei einem so großen Unternehmen wie ZF braucht es immer eine gewisse Zeit bis neue Applikationen vollständig umgesetzt sind. Zur Beschleunigung dieses Prozesses hat auch das Key User Training mit Cadenas beigetragen, zu dem es viel positives Feedback gab. Mittlerweile haben die Mitarbeiter das neue Teilemanagement sehr gut angenommen. Insbesondere die Möglichkeit, im Partsolutions Part-Datamanager visuell nach einzelnen Teilen zu suchen, ist eine sehr willkommene Verbesserung zu unserem bisherigen PDM-System. Wir haben zwar immer noch Bedarf, unsere Teilevielfalt zu reduzieren, aber seit der Einführung von Partsolutions hat sich die Vermehrung der angelegten Teile stark verlangsamt.“

Insgesamt verzeichnet ZF deutlich weniger kostspielige Dubletten. Durch die verbesserte Suchfunktionalität, die 3D-Ansicht und den einfachen Export von Katalogdaten in die 3D-CAD-Umgebung profitiert ZF zudem von einer deutlich beschleunigten Komponentenentwicklung. (mz)

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