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SMM 2010, 24 Int. Schiffsbaumesse

Die SMM 2010 zeigte eine Fülle neuer Technologien gerade für zukunftsträchtige Felder beispielsweise bei umweltschonenden Antrieben und Offshoretechnik.

Die SMM 2010, 24. shipbuilding, machinery & marine technology, international trade fair hamburg, war mit 2003 zufriedenen Ausstellern aus 58 Ländern und 50.000 Fachbesuchern aus aller Welt wirtschaftlicher Impulsgeber der Branche. Die Messe zeigte eine Fülle neuer Technologien gerade für zukunftsträchtige Felder beispielsweise bei umweltschonenden Antrieben und Offshoretechnik, wie keine SMM zuvor.

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Fertig für die erste Ausfahrt: Celebrity ECLIPSE Das 122.000 BRZ große Kreuzfahrtschiff Celebrity ECLIPSE hat eine Länge über alles von 317 Metern und ist 36,8 Meter breit. Es verfügt über 1426 Kabinen für mehr als 2850 Passagiere und erreicht eine Geschwindigkeit von 24 Knoten. (Bild: Bilder: Michael Wessels/Meyer Werft)
Fertig für die erste Ausfahrt: Celebrity ECLIPSE Das 122.000 BRZ große Kreuzfahrtschiff Celebrity ECLIPSE hat eine Länge über alles von 317 Metern und ist 36,8 Meter breit. Es verfügt über 1426 Kabinen für mehr als 2850 Passagiere und erreicht eine Geschwindigkeit von 24 Knoten. (Bild: Bilder: Michael Wessels/Meyer Werft)

Die SMM 2010, 24. shipbuilding, machinery & marine technology, international trade fair hamburg, die nach viertägiger Dauer (7. bis 10. September) ihre Tore schloss, war mit 2003 zufriedenen Ausstellern aus 58 Ländern und 50.000 Fachbesuchern aus aller Welt wirtschaftlicher Impulsgeber der Branche. „Die SMM hat ihre Führungsrolle als Weltleitmesse erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt“, zog Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress ein positives Fazit. „Wir haben auf der SMM 2010 alle aktuellen und zukunftsträchtigen Themen der maritimen Industrie besetzt“.

Dabei kam die größte Besuchergruppe aus Reedereien und Schifffahrtsunternehmen, gefolgt vom Maschinen- und Anlagenbau und der Schiffbau- und Werftindustrie. Die Fachbesucher der SMM 2010 waren zu 69 Prozent Entscheidungsträger innerhalb ihrer Unternehmen (SMM 2008: 67 Prozent). Mehr als ein Drittel der Fachbesucher kamen aus dem Ausland. Knapp zwei Drittel der internationalen Fachbesucher beurteilen die gegenwärtige wirtschaftliche Situation positiv und erwarten eine weitere Verbesserung.

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Werner Lundt, Hauptgeschäftsführer des Verbandes für Schiffbau und Meerestechnik (VSM), bestätigte Eskolas Einschätzung: “Die SMM 2010 demonstrierte erfolgreich in allen Bereichen, dass die Schiffbauindustrie das Thema Umwelt- und Klimaschutz ebenso ernst nimmt wie Effizienzsteigerung und Verbesserung der Wirtschaftlichkeit, wobei diese Faktoren durchaus keine Gegensätze sein müssen, wie eine Fülle von Innovationen der Werften und Schiffbauzulieferer beweisen.“

Dazu zählt die neue, frei konfigurierbare Schiffsbrücke von Raytheon Anschütz, die in erster Linie effizienteres und leichteres Handling bewirken soll. Auch für SAM Electronics waren die gezeigten Neuentwicklungen, ein integriertes Automationssystem von Valmarine und ein neues Vessel Control System, Erfolgsfaktoren. Ulrich Röhrl, Director Marketing bei SAM Electronics: „Wir haben zahlreiche neue Geschäftskontakte nach Skandinavien und Asien knüpfen können.“

Wie sehr Innovationen das Geschäft beflügeln, dafür liefern auch die neuen Inline-Strahlruder und Inline-Antriebe von Voith das beste Beispiel. Dr. Martin Füllenbach, CEO von Voith Turbo: “Wir sind von der Nachfrage regelrecht überlaufen worden.“

Ebenso zufrieden mit dem Verlauf der SMM 2010 zeigte sich Siemens. Eberhard Becker, im Siemens-Bereich Industrial Solutions and Services (I&S) weltweit für das Marinegeschäft zuständig, sprach von „vielen interessanten Kundengesprächen“. Es habe sich gezeigt, dass umweltverträgliche und energieeffiziente Lösungen in Schiffbau und Schifffahrt mehr denn je von Interesse sind und gebraucht werden. „Deshalb sind wir besonders stolz, dass wir das „Ship of the Year 2010“, die „Skandi Aker“, mit energieeffizienter und umweltverträglicher Antriebstechnik ausgerüstet haben“, sagte Becker.

Der Trend zu mehr Umweltschutz bei gleichzeitiger Steigerung der Wirtschaftlichkeit zeigte sich auch auf bei SkySails, Hersteller von Zugdrachen für Schiffe. Stephan Wrage, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens: “Wir haben sehr gute Resonanz auf unser System erhalten. Die Schifffahrtsbranche hat das Thema „Green Shipping“ verstanden. Unser System ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch Treibstoff sparend. Wir hatten daher zahlreiche Reeder hier.“

Mit nahezu denselben Worten beschrieb Peter Dan Petersen, Senior Manager Marketing Communications von MAN Diesel und Turbo das Reederinteresse an dem neuen 32/44 Common Rail Motor, dem größten Exponat des MAN-Standes: „Es gab Anfragen von Reedern aus aller Welt. Wir sind äußerst zufrieden mit dem Messeverlauf“.

Von „zahlreichen neuen Projekten“ sprach auch Manfred Urban, Geschäftsführer der Mecklenburger Metallguss GmbH (MMG), einem der weltweit führenden Hersteller von Schiffspropellern. Die Verhandlungen mit vorwiegend koreanischen und chinesischen Werften gäben Anlass zu großem Optimismus, zusätzlich befeuert durch erstmals auch kleinere Werften aus Korea, Vietnam, Kroatien und Brasilien. (mehr Infos nach dem Umblättern)

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