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CAD-Daten Schlanke CAD-Modelle vereinfachen das Handling

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Verbesserte Hüllgeometrie-Funktion und ein, wie es heißt, hochwertiges Reverse-Engineering-Modul des neuen CAD-Doctors optimieren das Handling von CAD-Daten, während aktuelle CAD-Schnittstellen die Kompatibilität erhöhen.

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Für den Schutz von Know-how können CAD-Modelle mit Außenhüllen vereinfacht werden.
Für den Schutz von Know-how können CAD-Modelle mit Außenhüllen vereinfacht werden.
(Bild: Natalia Merzlyakova - Fotolia)

Immer komplexere CAD-Modelle stellen viele Hersteller und Entwickler vor Probleme, da das Handling und die Bearbeitung erschwert wird. Wer bereits beim Öffnen der Dateien verzweifelt, kann auf den CAD-Doctor zurückgreifen und damit die Geometrie der Modelle reparieren und vereinfachen lassen. Der CAD-Spezialist Camtex präsentiert nun den neuen CAD-Doctor EX 7.1 in deutscher Sprache.

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Geometrie vereinfachen, Handling verbessern

CAD-Doctor wurde zur Konvertierung, Reparatur und Bearbeitung von CAD-Daten konzipiert. Doch zu seinem Funktionsumfang gehört noch viel mehr, beispielsweise Module zur Geometrievereinfachung oder zur Erstellung von Außenhüllen. Für Störkonturen ist es etwa ausreichend, die äußere Form und die Maße eines Modells zu kennen. Hier würde das Innenleben nur den Austausch der Daten erschweren. CAD-Doctor entfernt dieses mit wenigen Klicks und erleichtert so das Handling. Gleichzeitig ist Hüllgeometrie ideal für den Schutz des Firmen-Know-hows. Außenstehende erhalten nur die Informationen, die sie auch tatsächlich benötigen.

Die Außenhüllen-Funktion wurde im neuen CAD-Doctor EX 7.1 durch erweiterte Features verbessert. Enthalten sind nun Werkzeuge zum Füllen von Spalten und Erstellen von Füllkörpern zur Erleichterung der Automatismen in CAD-Doctor. Spalten in der Außenhülle können durch Volumen, separate Füllkörper oder Extrusion von Flächen geschlossen werden. Bereits existierende Volumen können ganz einfach bewegt und verschoben werden.

B-reps für Reverse Engineering

Die Flächenrückführung von CAD-Doctor erlaubt das Modul Reverse Engineering. Es ermöglicht das Erstellen von CAD-tauglichen Flächen- und Volumenkörpern aus Punktewolken oder Facettendaten (STL). Dies ermöglicht die Weiterbearbeitung von Mess- oder Scandaten und die Rückführung von Simulationsergebnissen (FE-Netze) ins CAD.

Um qualitativ hochwertige B-reps aus Polygondaten erzeugen zu können, wurde im neuen CAD-Doctor EX 7.1 die Reverse Engineering Funktion erweitert. Auch aus deformierten Polygon-Modellen können B-reps erzeugt werden, beispielsweise zur Rückführung von Simulationsergebnissen in das Ursprungsmodell für Kontrolle und Kollisionsanalysen. Und wer mit B-reps arbeitet, weiß: es kommt auf die Details an. Selbst kleine Fehler können die Bildung von geschlossenen Volumenkörpern verhindern. Vor allem verzogene oder wellige Kanten können die Weiterverarbeitung eines Modells stören. Um dem vorzubeugen, korrigiert CAD-Doctor automatisch beschädigte Details, besonders in Übergängen, und bereinigt damit die Modellstruktur für das Reverse Engineering. Anschließend können die Prüfergebnisse zwischen Original-Polygon und erstelltem B-rep in einer Übersicht verglichen werden.

Aktuelle Schnittstellen:

CAD-Doctor EX 7.1 unterstützt nun offiziell Windows 10 und die folgenden Formate:

  • Catia V4.2.1 - V4.2.5
  • Catia V5 R19 - R26 (V5-6R2016)
  • Pro/E 2000i - Creo Parametric 3.0
  • UG10 - NX11
  • I-DEAS 6.3 - 6.5
  • Parasolid V7 - V28.1
  • ACIS R6 - R26
  • JT 6.4 - 10.0
  • Step AP203, AP214, AP242
  • Iges V5.2 - V5.3

Der CAD-Spezialist Camtex erstellt die deutschsprachige Version des CAD-Doctor und leistet Support in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Weitere Informationen über CAD-Doctor sind auf der Camtex-Website zu finden. (mz)

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