3D-Scanner

Scan-Rohdaten auf potenzielle Problembereiche untersuchen

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Der Röntgenmodus erlaubt es, die Rohdaten eines Scans noch vor der Verarbeitungsphase auf potenzielle Problembereiche zu untersuchen.
Der Röntgenmodus erlaubt es, die Rohdaten eines Scans noch vor der Verarbeitungsphase auf potenzielle Problembereiche zu untersuchen. (Bild: Artec 3D)

Artec 3D hat Artec Studio 13 in sein Portfolio aufgenommen. Neue hochleistungsfähige Algorithmen ermöglichen es, 3D-Daten unabhängig von der Größe und Auflösung eines Objektes, zu erstellen, zu be- und verarbeiten.

Datensätze mit einem Umfang von 500 Millionen Polygonen stellen für Artec Studio 13 keine Herausforderung dar. Das Tool arbeitet doppelt so schnell wie zuvor. Die Geschwindigkeit der Feinregistrierung hat sich um das 20-fache erhöht, so dass die User schneller zum nächsten Datenverarbeitungsschritt übergehen können. Artec Studio 13 bietet darüber hinaus einen neuen Röntgenmodus: Damit lassen sich die Rohdaten eines Scans noch vor der Verarbeitungsphase auf potenzielle Problembereiche untersuchen. In diesem Modus werden die Rohdaten halbtransparent dargestellt und das Rauschen in der Umgebung des gescannten Objekts wird entfernt, so dass nur die gewünschten Daten sichtbar sind. Auf diese Weise lässt sich die Qualität der Scan-Daten gleich nach ihrer Erfassung beurteilen, ohne sie zuvor verarbeiten zu müssen. So fällt sofort auf, wenn bestimmte Bereiche eines Objekts fehlen oder während des Scanprozesses Löcher, Ausrichtungsfehler oder andere Probleme aufgetreten sind.

3D-Radar für optimale Scanentfernung

Bereits in Artec Studio 11 wurde der Autopilot eingeführt, ein vollautomatisches Tool zur Verarbeitung von 3D-Daten. Artec Studio 13 bietet jetzt außerdem den Modus 3D-Radar, der den Scanprozess insgesamt noch intuitiver gestaltet. 3D-Radar projiziert eine Abstandskarte auf die erfassten Daten und gibt auf diese Weise darüber Auskunft, ob sich der Scanner in optimaler Entfernung vom Objekt befindet, um Geometrie und Farbtreue optimal wiederzugeben. Während des Scanprozesses werden die Daten in unterschiedlichen Rot-, Grün- oder Blaustufen angezeigt, je nachdem, ob sich der Scanner zu nah, im richtigen Abstand, oder zu weit vom Objekt entfernt befindet. Diese Funktionalität ist auch mit älteren Artec Scanner-Versionen kompatibel. Für die weitere Gewährleistung bestmöglicher Qualität wurde zusätzlich der Modus „Max Error“ so optimiert, dass automatisch alle Bereiche geprüft und markiert werden, die besonderer Aufmerksamkeit bedürfen – eine Neuerung, die den Workflow weiter beschleunigt.

Intelligentes 3D-Rendering passt sich Rechenleistung an

Das intelligente 3D-Rendering von Artec Studio 13 erlaubt es, die Spezifikationen des Nutzerrechners automatisch zu ermitteln. Reicht dessen Rechenleistung nicht aus, wird der Verbrauch entsprechend angepasst, sodass selbst bei großen Daten-Volumen die bestmögliche User Experience garantiert wird. Darüber hinaus kann jedes 3D-Modell im DXF-Format gespeichert werden. Selbst offene Konturen lassen sich in CAD-Software wie Design X oder Solidworks exportieren. Artec Studio 13 unterstützt die gesamte Artec-Palette an Long-Range- und Handscannern, einschließlich der neuesten Versionen von Artec Ray und Artec Leo. (jup)

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