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Belastungstest für die Reihenklemmen nach Schärfegrad DIN EN 50155
Die Reihenklemmen aus dem Programm Clipline Complete von Phoenix Contact sind so konstruiert, dass sie auch extremen Belastungen standhalten. Schock- und Vibrationssituationen werden bei der Konstruktion durch die Materialauswahl und geeignete Fertigungsmethoden berücksichtigt. Mit Belastungstests nach Schärfegrad DIN EN 50155 (Deutsche Bahn-Norm) wird die Schock- und Vibrationssicherheit der Reihenklemmen nachgewiesen.
Front-Anschlusstechnik der Zugklemmen vereinfacht Installation
Auch wenn die Tunnelbohrmaschinen mitunter riesig sind - bei der elektrischen Installation kann es eng hergehen. Aggregate für Antrieb und Bohrprozess, für Abraumabtransport und zum Versetzen der sogenannten Tübbinge, die oftmals die Tunnelwand bilden – das alles muss platzsparend untergebracht werden. "Unter den beengten Einbauverhältnissen erleichtert uns die Front-Anschlusstechnik der Zugfederklemmen die Arbeit", so Rastetter. "Unsere Installateure haben die Betätigung der Klemme wie auch den Leiteranschluss stets im Blick." Durch die der Front-Anschlusstechnik können die Verdrahtungskanäle nahe an die Klemmen montiert werden, denn zusätzlicher Raum zum Anschließen des Leiters ist nicht erforderlich. Das spart Platz im Schaltschrank und ermöglicht eine höhere Verdrahtungsdichte.
Trotz der kompakten Bauform lassen sich alle Leiter bis zum Nennquerschnitt mit Ader-Endhülse komfortabel verdrahten – ein weiterer Vorteil der Zugfederklemme. Auch umfangreiche und komplexe Potentialverteilungen zur Stromversorgung aller Schaltschrankgeräte, Sensoren, Aktoren und Verbraucher können mit dem einfachen Steckbrückensystem schnell und unkompliziert aufgebaut werden.
Überspringende Brückungen durch einheitliches Steckbrückensystem möglich
Mit dem für alle Klemmen einheitlichen Steckbrückensystem von Clipline complete sind auch überspringende Brückungen möglich. Dazu werden nicht benötigte Kontakte einfach mit einer Spitzzange an einer vordefinierten Sollbruchstelle sauber entfernt. Der Installateur muss dann bei Bedarf nur noch die Brücke auf die benötigte Länge schneiden und auf der Oberseite den Schaltplan der fertig konfektionierten Brücke mit einem Filzschreiber nachzeichnen. So werden aus Standardbrücken anwenderspezifische Bauteile - das spart Lager- und Logistikkosten.
Leiter mehrmals anschließen und wieder abklemmen können, vibrationssichere Kontaktierung, einfache Verdrahtung durch Frontanschluss, praxisgerechte Brückung – das waren bei Herrenknecht die Hauptargumente für den Umstieg auf die Zugfederklemmen. Die beratende Unterstützung seitens des Klemmen-Herstellers spielte ebenfalls eine Rolle. "Die Spezialisten von Phoenix Contact sind uns in verschiedensten Phasen der Umstellung zur Seite gestanden", so Rastetter, denn viele Zeichnungen und Stücklisten mussten geändert werden. "Unser Werkstatt-Team hat die neue Anschlusstechnik sofort akzeptiert - auch deshalb, weil die Kollegen von Anfang an in den Entscheidungsprozess mit einbezogen waren," resümiert Rastetter. (jus)
* *Dipl.-Ing. Olaf Isendahl ist Marketing Manager bei Phoenix Contact Deutschland GmbH, Blomberg.
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