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Kunststoffe Optimierte POM-Kunststoffe für Einsatz im Fahrzeuginnenraum

| Redakteur: Dorothee Quitter

Barlog Plastics stellt mit Kebaform XFA eine POM-Produktgruppe vor, die dank einer speziellen Werkstoffrezeptur, einem verbesserten Stabilisatorsystem, optimierten Endgruppen und einer darauf abgestimmten Verfahrenstechnik die Formaldehyd-Emissionswerte auf ein Minimum reduziert.

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Automobil-Interieur Rinspeed Etos.
Automobil-Interieur Rinspeed Etos.
(Bild: Rinspeed)

Kunststoffe Ob als Zahnrad, Gleitelement, Griff, Schalter, Abdeckung oder Gehäuse, POM zählt bei Funktionsteilen im Fahrzeuginnenraum als Allroundtalent. Einziges Manko: Wird der Werkstoff Temperaturen oberhalb der empfohlenen Richtwerte ausgesetzt, können während oder nach der Verarbeitung erhöhte Formaldehyd-Emissionen als Abbauprodukt auftreten. Barlog Plastics hat sich daher zum Ziel gesetzt, diese Emissionen weitestgehend zu reduzieren und die POM-Kunststoffe im Hinblick auf ihre Schwachstelle Temperaturempfindlichkeit zu optimieren. Kebaform XFA weist laut Barlog eine besonders hohe thermische Stabilität auf und erfüllt die steigenden Anforderungen der Automobilindustrie. Es soll sich insbesondere für mechanisch belastete Funktionsteile im Automobilinnenraum mit geringen Emissionsgrenzwerten eignen. Das Kebaform XFA Basis-Sortiment umfasst dabei unverstärkte POM-Copolymer Typen mit unterschiedlichen Viskositäten (MFR: 6,5-45 g/10min), schlagzäh-modifizierte sowie UV-stabilisierte Typen. Dabei sind auch auf die Kundenanforderungen speziell zugeschnittene Lösungen verfügbar.

Ob in natur, eingefärbt oder modifiziert soll Kebaform XFA die aktuellen Formaldehydgrenzwerte erfüllen, auch bei ungünstigen Verarbeitungsbedingungen (Temperaturen bis 220°C, bei einer Verweildauer von mehreren Minuten). So wird beispielsweise die Kundenspezifikation von maximal 2,0 ppm (mg/kg) gemäß VDA 275 realisiert. Gerade bei sichtbaren Kunststoffteilen im Automobilinnenraum ist diese Eigenschaft wichtig, da somit eine Einfärbung von Bauteilen aus Kebaform XFA passend zum restlichen Interieur problemlos möglich ist. Auch die Anforderungen an das Geruchsverhalten gemäß VDA 270 werden laut Hersteller erfüllt. (qui)

Fakuma 2018: Halle A3, Stand 3209

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