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Linearantrieb Lineare Antriebssysteme in der medizinischen Gerätetechnik

| Redakteur: Ute Drescher

Moderne medizintechnische Geräte stellen an ihre Konstrukteure eine Vielzahl an Anforderungen. Das gilt auch und nicht zuletzt für die eingesetzten Antriebskomponenten, mit deren Hilfe die vielfältigen, häufig mehrachsigen und komplexen Linearbewegungen ausgeführt werden.

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Linearantriebe machen die individuelle Einstellung des Patiententisches möglich. (Bild: Thomson)
Linearantriebe machen die individuelle Einstellung des Patiententisches möglich. (Bild: Thomson)

In den letzten Jahrzehnten hat in der Medizin – genau wie in vielen anderen Bereichen des Lebens – eine intensive Technologisierung stattgefunden. Nahezu alle Geräte der Diagnostik, der Therapie und der Patientenversorgung sowie im Bereich der Laborautomatisierung sind heute ausgesprochene Hightech-Produkte mit hoher Funktionalität. Die Palette dieser Geräte reicht von ergonomisch perfektionierten Wannenliften und Behandlungsstühlen über hochkomplexe Geräte der nicht-invasiven Diagnostik wie Computer-Tomographen und Cardio-Scanner bis hin zu chirurgischen Robotern, die bereits ganze OP-Eingriffe übernehmen.

Bei der Labortechnik geht es in erster Linie um automatische und damit effiziente, aber auch gleichzeitig hochpräzise Bearbeitung. Hier kommen Geräte zum Einsatz, mit denen beispielsweise Blut- und DNA-Proben bearbeitet werden oder Zahnkronen vollautomatisch und computergesteuert auf den Zehntel-Millimeter genau hergestellt werden.

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Hohe Anforderungen in sämtlichen Belangen

In der Medizintechnik sind die Anforderungen in Bezug auf die Antriebskomponenten umfangreich. In jeder Kategorie werden je nach Gerät mit leicht wechselnder Priorität hohe Ansprüche gestellt. Diese Anforderungen beginnen bei den erforderlichen technischen Leistungsdaten der Systeme, die entsprechende Kräfte und Drehmomente aufbringen müssen. In anderen Anwendungen steht die Verstellgeschwindigkeit ganz oben auf der Forderungsliste der Gerätekonstrukteure. Ebenso wichtig sind in der Regel exakt anfahrbare Positionen, möglichst gleichförmige und prozessoptimierte Bewegungsabläufe bei einer extrem hohen Wiederholgenauigkeit. Hinzu benötigen viele Installationen eine große Belastbarkeit, beispielsweise in Form einer hohen Verformungsbeständigkeit.

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