Kabel & Leitungen Kabelkonfektionen im Sägemaschinenbau – einmal einklicken und fertig

Quelle: Lapp

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Bei jeder gebauten Maschine spart Sägemaschinenhersteller Harwi vier Stunden Zeit – und zwar durch maßgeschneiderte Kabelkonfektionen von Lapp. Auch die Installation der Sägemaschinen vor Ort gestaltet sich leichter und weniger fehleranfällig.

Für jede Harwi-Sägemaschine liefert Lapp alle benötigten Kabel und Stecker als komplettes, vorgefertigtes Paket. Bei der Montage muss das Servicepersonal nur noch ein Kabelbündel einklicken und fertig ist die Verkabelung.
Für jede Harwi-Sägemaschine liefert Lapp alle benötigten Kabel und Stecker als komplettes, vorgefertigtes Paket. Bei der Montage muss das Servicepersonal nur noch ein Kabelbündel einklicken und fertig ist die Verkabelung.
(Bild: Harwi/Lapp)

Industrielle Sägemaschinen von Harwi sind weltweit geschätzt, auch für ihre Langlebigkeit: „Wir wissen von Harwi-Sägemaschinen, die schon vor meiner Geburt im Einsatz waren, also seit mehr als 35 oder 40 Jahren“, berichtet Adriaan van Mensvoort, Geschäftsführer von Harwi. Auch ihre Sicherheit und Ergonomie sind Gründe für ihren guten Ruf. Als Adriaan van Mensvoort vor vier Jahren die Leitung des Traditionsunternehmens übernahm, war es dennoch sein Ziel, die Qualität und Haltbarkeit der Produkte weiter zu verbessern.

Kabel und Steckverbinder als Einzelposten

Ein Faktor waren dabei die Verbindungslösungen für die Sägemaschinen. Ursprünglich bestellte Harwi Kabel und Steckverbinder grundsätzlich als Einzelposten. Auf van Mensvoorts Betreiben hin bezieht das Unternehmen jetzt dagegen komplette Kabelkonfektionen, die von Partner Lapp für jeden Sägemaschinentyp maßgeschneidert werden. „Allein durch diese Entscheidung sparen wir bei jeder Maschine, die wir bauen, etwa vier Stunden ein, was es uns ermöglicht, alle zwei bis drei Wochen eine zusätzliche Maschine zu bauen“, erklärt van Mensvoort. „Das macht auch die Installation für unsere Händler viel einfacher, schneller und reduziert mögliche Fehlerquellen.“

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Alle wichtigen Sägemaschinentypen im Portfolio

Seit 1960 liefert Harwi seine robusten und einfach zu bedienenden Sägemaschinen an die holzverarbeitende Industrie, ist aber auch seit langem mit Do-it-yourself-(DIY-)Marken wie Praxis, Gamma oder Bouwmaat verbunden. Das Unternehmen führt dabei alle wichtigen Sägemaschinentypen im Portfolio: vertikale Sägemaschinen, Radialsägemaschinen und Kreissägemaschinen. „Kreissägemaschinen sind definitiv unsere Spezialität“, sagt van Mensvoort, „aber unsere Qualitätsstandards gelten in gleicher Weise für alle Arten von Sägemaschinen, die wir herstellen.“ Die Maschinen finden ihren Weg zu den Kunden über ein großes Netz von Händlern in der ganzen Welt, die sich auch um die Installation und den Service kümmern.

Maschinen für ein sicheres und ergonomisches Arbeitsumfeld

„Als ich zum neuen Geschäftsführer wurde, wusste ich, dass das Unternehmen dringend Innovation und Entwicklung brauchte“, sagt van Mensvoort. „Dabei war es mir wichtig, alle Lieferanten und Händler, mit denen wir zusammenarbeiten, zu überprüfen, um sicherzustellen, dass ihre Dienstleistungen und Produkte mit unseren neu etablierten Kernwerten übereinstimmen.“ Das zentrale Ziel von Harwi war schon immer, Maschinen für ein sicheres und ergonomisches Arbeitsumfeld zu liefern, ein Leitfaktor für alle technischen und Serviceentscheidungen. „Dabei haben wir festgestellt, dass die Verbindungslösungen ein Aspekt waren, bei dem eine Verbesserung in dieser Hinsicht einen großen Unterschied machen würde.“

Wenn nur eines dieser vielen Kabel falsch angeschlossen war, drehte sich das Sägeblatt in die falsche Richtung oder gar nicht.

Adriaan van Mensvoort, Geschäftsführer von Harwi

Komplette Kabelkonfektionen erleichtern Montage und Installation

Unter der alten Geschäftsführung bezog Harwi Kabel und Stecker noch als Einzelposten. Während des Baus einer Maschine entnahmen die Mitarbeiter das, was sie brauchten, nach eigenem Ermessen dem Lager. „Das hat funktioniert, weil wir qualifizierte Mitarbeiter hatten und immer noch haben, aber es war nicht besonders effizient, sowohl was die Montagezeit als auch die Lagerhaltung anging“, erklärt der Harwi-Geschäftsführer. „Und es machte die Installation beim Kunden schwieriger, als sie sein musste.“ Die Sägemaschinen von Harwi werden in zwei Teilen geliefert, die vor Ort zusammengebaut werden müssen. Dazu gehört auch der Anschluss des Sägemotors an die Steuereinheit. „Bis vor kurzem bedeutete dies, einen Anschlusskasten zu öffnen und mehrere Stromkabel manuell zu verdrahten“, erklärt van Mensvoort weiter. „Das war ein aufwendiger Prozess, der ein geschultes Auge erforderte, und wenn nur eines dieser vielen Kabel falsch angeschlossen war, drehte sich das Sägeblatt in die falsche Richtung oder gar nicht.“

Ein Kabelbündel einklicken und fertig

Adriaan van Mensvoort wandte sich an Harwis langjährigen Partner Lapp und fragte nach einer Lösung. Kabelkonfektionen erwiesen sich schnell als die optimale Lösung. Für jede Harwi-Sägemaschine liefert Lapp jetzt alle benötigten Kabel und Stecker als komplettes, vorgefertigtes Paket. Neben einer erheblichen Zeitersparnis bei der Montage bedeutet das auch, dass Harwi für diese Aufgabe nicht mehr auf Fachkräfte angewiesen ist – ein großer Vorteil in Zeiten des sich verschärfenden Fachkräftemangels. Und nicht zuletzt wurde dadurch auch der Installationsprozess erleichtert: Statt dem bisherigen aufwendigen Prozess muss das Servicepersonal bei der Montage nur noch ein Kabelbündel einklicken, und fertig ist die Verkabelung. „Das macht das Leben für unsere Händler sehr viel einfacher“, betont van Mensvoort, „und es erspart uns eine Menge Kundenbeschwerden, dass ihre Maschine nicht richtig funktioniert.“

Etwas so Wesentliches wie Kabelkonfektionen auszulagern, erfordert ein gewisses Maß an Vertrauen in den Hersteller, denn man macht sich ziemlich abhängig. Aber bei Lapp haben wir volles Vertrauen.

Adriaan van Mensvoort, Geschäftsführer von Harwi

Kabelkonfektionen auszulagern, erfordert Vertrauen in den Hersteller

Das Ergebnis überzeugt, dennoch hatte sich van Mensvoort die Maßnahme zuvor gut überlegt: „Etwas so Wesentliches wie Kabelkonfektionen auszulagern, erfordert ein gewisses Maß an Vertrauen in den Hersteller, denn man macht sich ziemlich abhängig. Aber bei Lapp haben wir volles Vertrauen.“ Das Unternehmen ist bereits seit vielen Jahren Lieferant von Harwi, daher verbindet die beiden Unternehmen ein entsprechend vertrauensvolles Verhältnis. „Lapp arbeitet eng mit seinen Kunden zusammen, und sowohl die Vertriebs- als auch die Ingenieurteams verstehen unsere Bedürfnisse“, sagt van Mensvoort. „Wir konnten ihren Enthusiasmus spüren, wenn es darum ging, eine Lösung zu finden, die genau zu unserem Anwendungsfall passt, und genau das haben sie auch getan. Und sie nehmen immer unser Feedback für Verbesserungen auf. Das ist genau die Art von Beziehung, die wir bei einem Lieferanten suchen, und wir werden diese Partnerschaft auch in Zukunft auf jeden Fall beibehalten.“

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