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Unterschiedliche Generatoren zur Energieerzeugung
Die getriebelose Windenergieanlage läuft ab einer Windgeschwindigkeit von 2,5 m/s (ca. Windstärke 2 Bft) mit aerodynamischer Anlaufhilfe frei an und produziert bis 20 m/s (rund 8-9 Bft) Energie. Die Nennwindgeschwindigkeit, ab der die KWEA die maximale Leistung produziert, liegt bei 12,8 m/s. Übersteigt bei Sturm die Windgeschwindigkeit den Abschaltwert, wird die Anlage über den kurzgeschlossenen Generator gebremst. Sie ist so konstruiert, dass sie Windgeschwindigkeiten bis 180 km/h (50 m/s) schadlos trotzen kann.
Entsprechend des modularen Konzepts der Windanlage lassen sich unterschiedliche Generatoren zur Energieerzeugung einsetzen. Ritter Elektronik hat dazu neben dem Rotor auch passende Synchrongeneratoren im Angebot. Der Mast kann auf Kundenwunsch ebenfalls mitgeliefert werden.
Kleinwindenergieanlage für unterschiedliche Betriebsmodi geeignet
Bei der Integration der KWEA in den Netzbetrieb wird die Anlage parallel zum Stromnetz betrieben. Über einen Umrichter, an den auch weitere Energiequellen angeschlossen werden können, wird die Energie an eine Steuereinheit weitergeleitet. Ist die gelieferte Energie groß genug um einen oder mehrere Verbraucher zu versorgen, werden diese von der Steuereinheit vom Netz getrennt und unterbrechungsfrei von der KWEA versorgt.
Alternativ zum Netzbetrieb lässt sich die Anlage auch zur vollständigen oder unterstützenden Warmwasserbereitung nutzen. Für diese Betriebsart wird die KWEA direkt über einen Wärmetauscher an die Warmwasserversorgung angeschlossen. Alleine oder im Verbund mit Sonnenkollektoren lassen sich damit die Kosten erheblich reduzieren. Ist kein Stromnetz verfügbar, beispielsweise in Ferienhäusern oder Pumpenhäuschen, lässt sich die Anlage auch im Inselbetrieb betreiben. Die erzeugte Energie wird in diesem Fall über einen Umrichter in einen Akkumulator gespeist.
Acht genau definierte Prozessschritte zum Erfolg
Entsprechend der Firmenphilosophie von Ritter Elektronik entwickelten die Ingenieure die KWEA in acht genau definierten Prozessschritten. Denn die Lösung komplexer Probleme liegt oftmals in der erfolgreichen Entwicklung einer adäquaten Elektronik und Peripherie. Daher durchläuft jede Neuentwicklung bei Ritter Elektronik einen definierten Prozess, der sich von der ersten Analyse über die Entwicklung bis hin zur Fertigung erstreckt. Dabei kann es sich sowohl um eine Neuentwicklung wie die KWEA als auch um die Optimierung einer bestehenden Maschine oder Anlage handeln.
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