Hochleistungskeramik

Hochleistungskeramik – schlagzäh und biegefest von DOCERAM

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Hartmetall für Zentrier- und Positionierstifte ungeeignet

Bei den hohen Taktraten der Schweißstraßen werden diese Stifte, die traditionell aus Hartmetall gefertigt werden, stark beansprucht. Durch das Handling der Bleche verformen sie sich teilweise erheblich. Zudem bleiben Schweißspritzer an den Metallstiften haften und führen dazu, dass die Stifte nicht mehr in die Positionierelemente der Bleche eingreifen.

Das Ergebnis: Größere Werke der Automobilhersteller und -zulieferer haben einen Jahresbedarf in sechsstelliger Höhe an diesen Stiften, die bei besonders harter Beanspruchung typische Lebenszyklen von nur acht bis zwanzig Betriebsstunden erreichen. Die metallischen Zentrier- und Positionierstifte lösen danach einen Anlagenstillstand aus.

Dabei sind die Ersatzkosten der Stifte bei den Total-lifecycle-cost-Betrachtungen gar nicht der größte Posten. „Noch größere Kosten verursacht der geplante und ungeplante Anlagenstillstand, den das Auswechseln der Stifte mit sich bringt“, erläutert Stefan Veltum.

Auch für andere Aufgaben im Karosseriebau

Häufigstes Anwendungsfeld der Positionierstifte aus CERAZUR ist das Widerstandsschweißen. Aber auch bei anderen Positionieraufgaben in der automatisierten Blechbearbeitung, z.B. beim Clinchen, Bördeln, Kleben sowie bei der Prüfung der Produkte bewähren sich Positionierelemente aus der unverwechselbaren blauen CERAZUR-Keramik.

Komplettiert wird das Programm der Schweißtechnik-Normalien ganz aktuell um ein Programm von Passstiften, mit denen z.B. Baugruppen von Vorrichtungen exakt positioniert oder Schweißbaugruppen formschlüssig in Position gehalten werden.

Hier kommt als Werkstoff DOCERAM Z-101 zum Einsatz: ebenfalls ein Zirkondioxid, das sich im Vergleich zu CERAZUR durch etwas geringere Biegefestigkeit, dafür aber höhere Härte auszeichnet. Erweitert wird nun das bereits etablierte Programm durch ziehbare Passstifte.

Bei Schweißzentrierstiften für das Buckelmutterschweißen nutzt DOCERAM neben Vollkeramik-Komponenten auch Verbundkonstruktionen mit einem Stahlkern. Nur die höchstbelasteten Flächen sind dann aus Keramik gefertigt; die Verbindung der Werkstoffe wird z.B. durch Schrumpfen oder durch Schraubverbindungen erzeugt.

Die erhebliche Standzeitverlängerung bringt dem Anwender derartige Vorteile, dass DOCERAM aufgrund der stark steigenden Nachfrage das Programm kontinuierlich erweitert – nicht nur um Passstifte, sondern zum Beispiel auch um wassergekühlte Schweißelektroden mit CERAZUR-Zentrierstiften und seit Sommer 2011 um komplette Schweißvorrichtungen. (Mehr Infos nach dem Umblättern)

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