IKT-Erhebung 2020 Große Unternehmen setzen verstärkt 3D-Drucker ein

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben im Jahr 2020 sieben Prozent aller Unternehmen in Deutschland ab zehn Beschäftigten 3D-Drucker verwendet. Verglichen mit dem Jahr 2018 ergibt sich damit eine Steigerung um zwei Prozentpunkte.

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(Bild: D.Quitter/VCG)

Vor allem größere Unternehmen setzen auf die additive Fertigung, heißt es. Während nur sechs Prozent der Unternehmen mit zehn bis 49 Beschäftigten diese Technologie verwendeten, war der Anteil bei Unternehmen ab 250 Beschäftigten mit knapp einem Viertel (23 Prozent) bereits deutlich größer (2018: vier Prozent beziehungsweise 18 Prozent). Berücksichtigt wurden firmeneigene 3D-Drucker ebenso wie die Inanspruchnahme von Druckleistungen anderer Anbieter. Am weitesten ist der 3D-Druck laut Statistischem Bundesamt für Prototypen oder Modelle zur internen Verwendung (60 Prozent) verbreitet. Waren zum Verkauf werden dagegen nur von 19 Prozent der Unternehmen produziert. Spitzenreiter in der Nutzung von 3D-Druck sind die Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe, von denen gut jedes zehnte (11 Prozent) diese Technologie einsetzte.

Die Ergebnisse stammen aus der jährlichen Erhebung zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in Unternehmen. Darunter werden hier die kleinsten rechtlich selbstständigen, wirtschaftlich tätigen Einheiten verstanden.

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