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Automatisierung Gesteigerte Effizienz in der automatisierten Produktion

| Redakteur: Jan Vollmuth

Auf der diesjährigen Motek stellt Kistler die neuen Fügemodule NCFE und NCFR sowie die neuste Generation der Maxymos-Monitoringsysteme vor. Anhand der Produktinnovationen wird das Messethema – die Vernetzung in der automatisierten Produktion – exemplarisch veranschaulicht.

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Die einheitliche Bedienphilosophie der Maxymos-Produktfamilie bietet eine benutzerfreundliche und intuitive Bedienbarkeit. Dies unterstützt die einfache sowie schnelle Inbetriebnahme.
Die einheitliche Bedienphilosophie der Maxymos-Produktfamilie bietet eine benutzerfreundliche und intuitive Bedienbarkeit. Dies unterstützt die einfache sowie schnelle Inbetriebnahme.
(Bild: Kistler )

Gerade in stark technologiegetriebenen Branchen wie der Automobilindustrie wird die Vision der Industrie 4.0 durch die zunehmende Digitalisierung und die immer engere Vernetzung von Maschinen und Systemen immer relevanter. Als Anbieter von Prozessüberwachungssystemen hat sich Kistler zum Ziel gesetzt, diese hochaktuelle Thematik an der diesjährigen Motek anhand anschaulicher Beispiele in den Mittelpunkt zu stellen. Denn ganz gleich, ob für Füge-, Umform- oder Prüfprozesse: Kistler bietet ein komplettes System, vom Sensor bis zur Auswerteeinheit, das Prozesse präzise abbilden und diese dank einer durchgängigen Bedienphilosophie weltweit einheitlich vergleichen und bewerten kann.

Neue elektromechanische Fügeeinheit

An der diesjährigen Motek präsentiert Kistler zum ersten Mal die neue, elektromechanische Fügeeinheit NCFE (E für Economy). Das neue Modul wurde speziell für Anlagenbauer und Betreiber von konventionellen Kraftpaketen entwickelt. Funktionalität und Design sind bei der NCFE bewusst auf einfache Fügeaufgaben ausgelegt. Anlagenbauer wie auch Betreiber von Kraftpaketen profitieren mit der NCFE von einem vorgetesteten System mit integrierter Prozesssteuerung. Dies spart Zeit und Geld bei der Entwicklung eigener Systeme und gewährleistet dank der einheitlichen Bedienphilosophie aller Prozessüberwachungssysteme von Kistler die nahtlose Integration in eine übergeordnete Produktionsumgebung.

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Das NCFE ist für Anwendungen im Messbereich von 10 bis 80 kN erhältlich. Mit dem NCFR-Fügemodul präsentiert Kistler zudem ein System, das neben dem klassischen, linearen Fügeprozess auch sequenziell und sogar gleichzeitig eine kontrollierte Drehbewegung des Stössels durchführen kann.

Flexibel, dynamisch, intuitiv

Wie die gesamte Familie der NC-Fügesysteme bieten alle drei Produktneuheiten ihren Anwendern diverse Vorteile: Sie verfügen über eine hohe Flexibilität und Dynamik, verbunden mit einer intuitiven Bedienung – dadurch können einfache bis komplexe Fügeprozesse mit ein und derselben Produktfamilie schnell und effizient umgesetzt werden. Dank der verwendeten Servoverstärker lassen sich alle durchgeführten Verfahrbewegungen hochpräzise regeln.

Zudem können – aufgrund der Messbereichsumschaltung der NCFH-Fügesysteme – ganz unterschiedliche Bauteile auf ein und derselben Anlage hergestellt werden. Hinzu kommt, dass dank der durchgängigen Standardisierung der Systeme Nutzer weltweit von einer einfachen Ersatzteilbeschaffung profitieren. Am Ende zählt für künftige Betreiber wohl vor allem ein Argument: Aufgrund ihrer hohen Flexibilität und wegen des geringen Energieverbrauchs unterstützen sämtliche Fügesysteme die Automobil- und Zulieferindustrie dabei, die Kosten in der Serienproduktion nachhaltig zu verringern.

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