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Taster

Gegen Vandalismus abgesichert

| Redakteur: M.A. Bernhard Richter

WIe gegen Vandalismus abgesicherte Taster auch der Dauerbelastung durch brave Bürger standhalten.

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Ob der Taster nach seinem Bad in der Friteuse ähnlich gut schmeckt, wie frische Pommes, darf bzweifelt werden - funktionieren tut er aber noch wie vor dem Bad im Öl.
Ob der Taster nach seinem Bad in der Friteuse ähnlich gut schmeckt, wie frische Pommes, darf bzweifelt werden - funktionieren tut er aber noch wie vor dem Bad im Öl.
(Bild: Captron)

Die Kriminalstatistiken rund um Sachbeschädigung zeigt, dass die Zahl der Delikte in einigen Bereichen zurückgeht oder bleibt relativ unverändert auf gleichem Niveau.

Für die Hersteller von Komponenten, die jedem Tag einer Vielzahl von Benutzern ausgesetzt sind, stellen „Vandalen“ jedoch trotzdem ein interessantes Studienobjekt dar.

Die Kernthese: Was roher, brutaler Kraft standhält, wird auch gegenüber Dauerbelastungen und sanfter Gewalt nicht den Geist aufgeben. Von dieser wiederum gibt es jeden Tag eine Menge: Sei es der frustrierte Schlag gegen den U-Bahn-Taster, wenn sich die Türen knapp vor Erreichen der Bahn schließen oder das nutzlose Trommeln auf den Schalter, wenn sie nicht schnell genug aufgehen.

Für einen kleinen Sensortaster, der mehrere Tausend mal pro Tag und dabei oft auch sehr unsanft betätigt wird, ist das eine große Herausforderung und er muss so einiges wegstecken können. Das internationale Familienunternehmen Captron aus Bayern, hat eine Lösung für diese Probleme gefunden. Es produziert seit 1983 kapazitive sowie optische Sensoren, die sowohl dieser Form von Gewalt als auch Hitze, Kälte, Frost und Schmutz gewappnet sind.

„Für uns steht Qualität an erster Stelle“, erklärt Philip Bellm, Geschäftsführer von Captron. „Wir konzipieren unsere Sensor-Taster so, als wären sie permanent Extremsituationen ausgesetzt. Nur so können wir die Robustheit und Langlebigkeit unserer Taster gewährleisten.“

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Während für die Betätigung mechanischer Schalter ein bestimmter Druck notwendig ist, werden elektronische Taster mit Touch-Funktion durch Berührung drucklos geschaltet. Der Taster baut ein Feld auf, in dem er kontinuierlich die Kapazität zwischen seiner Fläche und der Sensorumgebung misst.

Nähert sich ein leitfähiger Gegenstand wie eine Hand innerhalb dieses Feldes dem Sensor, erhöht sich die Kapazität und der Schaltvorgang wird ausgeführt. Da der menschliche Körper über eine relativ hohe Leitfähigkeit verfügt, stört auch ein Handschuh die Funktionsfähigkeit nicht. Zugleich kann der Schalter aus robusten Materialien so konzipiert werden, dass er eine ebene Fläche darstellt, der Schläge, Stöße, Hitze durch Feuerzeuge und andere Gewaltakte nichts ausmachen.

Wie viel die Produkte des Unternehmens tatsächlich verkraften, zeigt der Hersteller Stress-Test Video 2.0. Darin traktieren Mitarbeiter von Captron mit großer Freude – aber vergeblich – ihre Produkte mit Schweißbrenner oder Winkelschleifer. Der Taster verrichtet weiterhin ungestört jeden Schaltvorgang.

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