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Kunststoffschweißen Frimo präsentiert Neuerungen im Kunststofffügen

Redakteur: Juliana Pfeiffer

Die Frimo Gruppe hat auf der Fakuma, die vom 13. bis 17. Oktober 2015 in Friedrichshafen stattfand, die jüngsten Weiterentwicklungen aus den Bereichen Kunststofffügen, Thermoformen, Beschnitttechnologien, PUR Verarbeitung und Composites präsentiert.

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Frimo hat auf der Fakuma ihre jüngsten Weiterentwicklungen aus den Bereichen Kunststofffügen, Thermoformen, Beschnitttechnologien, PUR Verarbeitung und Composites präsentiert.
Frimo hat auf der Fakuma ihre jüngsten Weiterentwicklungen aus den Bereichen Kunststofffügen, Thermoformen, Beschnitttechnologien, PUR Verarbeitung und Composites präsentiert.
(Bild: Frimo)

Unter dem Motto „Zukunftsorientiert und sicher“ zeigte Frimo als eines der Messe-Highlights das Verschweißen von Türverkleidungen mittels Infrarottechnologie auf einer IR-V-ECO-800 Anlage. Statt die Einzelteile wie zum Beispiel Rahmen, Türtasche und verschiedene Inserts oder auch Griffe zu einem vollständigen Türmodul zu vernieten, setzt Frimo für zukünftige Anwendungen auf eine Linienschweißung mittels Infrarottechnik, womit Verzeichnungen auf der Gutseite verhindert und gleichzeitig höchstmögliche Festigkeiten erreicht werden.

Hochleistungsfähige Polyamide verschweißen

Die auf der Messe ausgestellte Anlage ist der Allrounder aus der standardisierten Frimo Join-Line IR Baureihe und damit geeignetes Einstiegsmodell, um das Infrarotschweißen als neue Technologie in die Fertigung zu integrieren. Typische Anwendungen sind z.B. die Verschweißung von Behältern, Deckeln, Lautsprecherboxen oder Ansaugrohren. „Gerade hochleistungsfähige Polyamide, die für Bauteile im Motorraum zum Einsatz kommen, lassen sich auf der Anlage hervorragend mittels Infrarot verschweißen“, ergänzt Detlev Böl, Leiter des Geschäftsfeldes Plastics Joining innerhalb der Frimo Gruppe.

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Zur Qualitätssicherung setzt Frimo je nach Projekt- und Qualitätsanforderung des Kunden ein weiterentwickeltes Bildverarbeitungssystem mit intelligenten Infrarotkameras ein. Neben der eigentlichen Erfassung der Wärmebilder erfolgt die gesamte Temperaturbildverarbeitung und -auswertung in der Kamera, so dass ein zusätzlicher Rechner mit Software entfällt. Die Kameras kommunizieren via Ethernet unmittelbar mit der SPS der Schweißanlage. Die Wärmebilder werden direkt auf dem Bedienpanel der Anlage angezeigt und können erstmals direkt mit dem Prozessdatensatz an das übergeordnete Leitsystem zur Qualitätsdokumentation versendet werden.

Zudem wurde die Anlage mit neuen Kommunikationsschnittstellen von System zu System ausgestattet, über deren Vorteile die Fachbesucher am Messestand diskutieren könnten. Über das iPad oder auch eine andere Schnittstelle ist die Bedienung der Anlage, das Auswerten der Verarbeitungsparameter wie Temperaturverläufe, Drücke, Zeiten etc. möglich. Ebenso sind Wartungshinweise digital abrufbar und eine Fernwartung kann direkt von den Frimo Spezialisten durchgeführt werden.

Thermoformen: Four in one – die Frimo Multi Purpose Machine

Im Bereich Thermoformen, Kaschieren und Umbugen präsentiert Frimo eine neue Lösung: eine Anlage für bis zu vier Technologien. Die Multi Purpose Machine ist eine interessante Alternative im Rahmen einer flexiblen Fertigung, die aufgrund steigender Variantenvielfalt zunehmend an Bedeutung gewinnt. Wurde für den Einsatz von Vakuumkaschieren, Presskaschieren, Nutkaschieren oder Umbugen bisher jeweils eine eigene Anlage benötigt, so können diese oberflächenveredelnden Verfahren nun mit einem einzigen System – der Frimo MPM – realisiert werden. Ein vollautomatischer Werkzeugwechsel sorgt für außergewöhnliche Flexibilität und sehr kurze Werkzeugwechselzeiten.

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