Schutzabdeckungen

Fräsmaschinenelemente großflächig sicher abdecken

| Redakteur: Bernhard Richter

Abdeckungen sollten entsprechend dem facettenreichen Gefährdungspotential der Maschinenachsen ausgelegt sein. Je komplexer und je performanter eine Maschine wird, desto wichtiger wird die optimale Anpassung jedes Details.
Abdeckungen sollten entsprechend dem facettenreichen Gefährdungspotential der Maschinenachsen ausgelegt sein. Je komplexer und je performanter eine Maschine wird, desto wichtiger wird die optimale Anpassung jedes Details. (Bild: Arno Arnold)

Nur durch eine vollständige Abkapselung der Prozesse in Fräsmaschinen kann die Genauigkeit erreicht werden, die Industrie und Wissenschaft heute fordern.

In Bearbeitungszentren, die schleifen, fräsen oder schweißen, bei Drehmaschinen oder bei der Glas-, Holz-, Stein- und Keramikbearbeitung, oder in Hubtisch- und Hebevorrichtungen ist eine flexible und präzise arbeitende Schutzabdeckung unerlässlich. Schutzvorrichtungen, die sowohl den Bediener, seine Umgebung und vor allem sensible Teile der Maschine vor Staub, Funken und Spänen schützen, müssen für jede Anwendung passend konzipiert werden. Ein Beispiel dafür ist das Hedelius-Bearbeitungszentrum der Baureihe T7. Dieses Bearbeitungszentrum ist schnell und präzise und besticht durch seine kompakte Bauweise bei gleichzeitig extragroßen Verfahrwegen in der X-Achse von 3.200 mm. Das Fahrständerkonzept bietet ideale Voraussetzungen für hohe Eilgänge und Vorschübe bis 40 m/min. Durch die hohe Dynamik und die schnellen Werkzeugwechsel werden höchste Anforderungen an die in der Z-Achse befindlichen Schutzabdeckungen gestellt. Schon in der Entwicklungsphase wurde eng mit den Arno Arnold Entwicklern zusammengearbeitet, damit die perfekte Passform, Funktionalität und Ausfallsicherheit der Schutzabdeckungen gewährleistet ist.

Bei alltäglichen Anwendungen ist eine solche Präzision auf tausendstel Millimeter Standard – bei großen Projekten aber muss eine flexible Schutzabdeckung besondere Eigenschaften haben, denn Maschinen mit großen Verfahrwegen sind hier keine Seltenheit. Die Abdeckungen müssen daher schlank und leicht sein und dürfen die Maschine möglichst nicht bei ihrer Arbeit stören. Daher wird unter anderem auf spezielle Abdeckungen gesetzt, bspw. auf Teleskopbleche, die sich platzsparend ineinander schieben lassen. Indem die Bleche gleichmäßig angepresst werden, entsteht eine zum Arbeitsraum dichte Verkleidungsoberfläche. Durch die Auswahl und Zusammenstellung spezieller Materialien können schnell fliegende und scharfkantige Späne nicht vom Bearbeitungsraum ins Innere der Maschine gelangen. Die Lebensdauer der Maschine wird verlängert und teuren Reparaturen oder ausfallbedingten Neuanschaffungen vorgebeugt.

Modulbauweise: Komplettabdeckung Fix & Finish bestehend aus Strapano-Schutzabdeckungen.
Modulbauweise: Komplettabdeckung Fix & Finish bestehend aus Strapano-Schutzabdeckungen. (Bild: Arno Arnold)

Die Eine der größten Abmessung dieses Systems war bisher eine stehende Rückwand für ein Horizontal-Bearbeitungszentrum mit einer Höhe von 3500 mm und einem Verfahrweg von 9500 mm. Geliefert wird das fix-und-fertige System auf eigens entwickelten Transportgestellen. Es kann aber auch auf Kundenwunsch teilmontiert geliefert werden um die Transportkosten so gering wie möglich zu halten. Für ein XXL-Gantry-Fräszentrum wurde zum Beispiel eine Portalabdeckung mit einem Verfahrweg von 90 m (!) geliefert. Selbst in der Glasbearbeitung finden Fix&Finish Abdeckungen Einsatz, da ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit, Dichtheit und Funktion gefordert ist.

Fix und Fertig passgenau geliefert

Die Fix-und-Finish-Abdeckung von Arno Arnold ist modular, d. h. alle Produkte des Unternehmens können in einer einzigen Abdeckung individuell und kundenspezifisch kombiniert werden. Diese modular zusammengefügten Einzelsysteme werden passgenau vorgefertigt angeliefert und sind direkt einbaufertig. Der Montageaufwand beim Kunden reduziert sich auf ein Minimum. Der modulare Aufbau in einer, zwei oder drei Achsen hat darüber hinaus einen weiteren Vorteil: Aufgrund der Minimierung von Schnittstellen zwischen Schutzabdeckung und Maschine erzielt das System eine hohe Dichtheit zwischen den einzelnen Elementen.

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