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Symposium „Urbane Mobilität der Zukunft“

Forscher präsentieren innovatives Elektrofahrzeug-Konzept

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Verkehrsmittel-Mix optimiert Mobilität der Zukunft

Prof. Dr. Martin Wietschel, Leiter des Geschäftsfelds Energiewirtschaft am Fraunhofer ISI, betonte, dass neben den rein technischen Innovationen ebenfalls Soft- und Orgware-Lösungen zur Effektivität der urbanen Mobilität beitragen: „Das Forschungsprojekt REM 2030 verfolgt einen neuen Mobilitätsansatz, der sich aus dem Zusammenspiel dreier Fahrzeugkonzepte ergibt: Dabei kommen elektrische Fahrräder auf kürzeren Strecken, speziell für die Stadt entwickelte Kleinst-Elektrofahrzeuge sowie herkömmliche Autos für weitere Strecken zum Einsatz.“ Damit sich diese unterschiedlichen Fahrzeuge effektiv nutzen lassen, müssen diese laut Wietschel durch Software noch besser untereinander sowie mit den Angeboten des öffentlichen Nahverkehrs verbunden werden. Erst diese intelligente Vernetzung könne dazu führen, dass die Nutzer die verschiedenen Mobilitätssysteme akzeptieren und sie auch kombinieren.

Die Infografik zeigt die Kernthemen des Innovationsclusters REM 2030. Neben der Entwicklung neuer Technologien, haben sich die Forscher auch mit der Orgware beschäftigt. So wurde die urbane Mobilität als Gesamtsystem betrachtet, mögliche Konzepte im ÖPNV und die Individualmobilität von Familien miteinbezogen. Außerdem wurde die Akzeptanz der Elektromobilität ausgewertet und der nötige Infrastrukturausbau untersucht. Eine größere Darstellung befindet sich in der Bildergalerie.
Die Infografik zeigt die Kernthemen des Innovationsclusters REM 2030. Neben der Entwicklung neuer Technologien, haben sich die Forscher auch mit der Orgware beschäftigt. So wurde die urbane Mobilität als Gesamtsystem betrachtet, mögliche Konzepte im ÖPNV und die Individualmobilität von Familien miteinbezogen. Außerdem wurde die Akzeptanz der Elektromobilität ausgewertet und der nötige Infrastrukturausbau untersucht. Eine größere Darstellung befindet sich in der Bildergalerie.
(Bild: REM 2030)

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Nutzerakzeptanz von Elektromobilität analysieren

Das Projekt REM 2030 gibt zudem Auskunft darüber, wie es aktuell um die Akzeptanz der Nutzer gegenüber der Elektromobilität sowie um das Mobilitätsverhalten von Bürgerinnen und Bürgern in Baden-Württemberg steht: So zeigen beispielsweise Daten aus einer Interviewstudie mit 22 Familien aus Karlsruhe, Freiburg und Stuttgart, dass diese bereits heute auf unterschiedliche Verkehrsmittel zurückgreifen und im Alltag weitgehend autofrei unterwegs sind. Die Untersuchung führt aber gleichzeitig zur Erkenntnis, dass die Elektromobilität noch mit Akzeptanzproblemen zu kämpfen hat und die befragten Personen nicht per se davon überzeugt waren, dass elektrisch betriebene Fahrzeuge umweltfreundlicher sind als konventionelle. Dabei ist sich Prof. Dr. Martin Doppelbauer, der eine Professur für Hyprid-elektrische Fahrzeuge am KIT inne hat, sicher: „Wer Elektromobilität einmal erfahren hat, wird immer begeistert bleiben.“ Bei einer Podiumsdiskussion über die Mobilität von morgen brachte er zum Ausdruck, dass die Begeisterung der Nutzer einer der wichtigsten Schritte beim Ausbau der E-Mobilität ist.

Mobilität der Zukunft ganzheitlich betrachten

So zeigen auch die Ergebnisse des Forschungsprojekts REM 2030, dass die urbane Individualmobilität der Zukunft zugleich von technischen Innovationen, einer intelligenten Anwendung, Wirtschaftlichkeit und einer stärkeren Berücksichtigung von Nutzerbedürfnissen gekennzeichnet sein sollte. Künftige Mobilitätskonzepte sollten hier ansetzen und die Attraktivität und Effizienz kombinierter Fortbewegungsmöglichkeiten hervorheben. Der Trend, Mobilität als Dienstleistung und abgekoppelt vom Fahrzeugbesitz zu sehen, könnte dabei ein entscheidender Wegbereiter für die Mobilität der Zukunft sein. (sh)

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