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Antriebssystem FEV erweitert Dauerlaufprüfzentrum um sieben E-Antriebssysteme

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Die FEV hat im Dauerlaufprüfzentrum in Brehna um sieben auf E-Antriebssysteme ausgelegte Prüfstände erweitert. Zusammen mit der geplanten Erweiterung der Anlage um eine Logistikhalle beträgt das Gesamtvolumen mehr als 13 Millionen Euro. Insgesamt sind nach Abschluss des Vorhabens bereits über 90 Millionen Euro am Standort investiert worden.

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Übergabe des Fördermittelbescheids, v.l.n.r.: Hans-Dieter Sonntag (Geschäftsführer FEV Dauerlaufprüfzentrum & FEV Automatisierungssysteme), Dr. Jürgen Ude (Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt), Ina Görsch (DLP Controlling), Steffen Kunz (Geschäftsführer FEV Dauerlaufprüfzentrum & FEV Austria) und Andy Grabner (Bürgermeister der Stadt Sandersdorf-Brehna).
Übergabe des Fördermittelbescheids, v.l.n.r.: Hans-Dieter Sonntag (Geschäftsführer FEV Dauerlaufprüfzentrum & FEV Automatisierungssysteme), Dr. Jürgen Ude (Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt), Ina Görsch (DLP Controlling), Steffen Kunz (Geschäftsführer FEV Dauerlaufprüfzentrum & FEV Austria) und Andy Grabner (Bürgermeister der Stadt Sandersdorf-Brehna).
(Bild: FEV)

Mit der inzwischen vierten Ausbaustufe seit seiner Eröffnung im Jahre 2007 erweitert sich das Angebot des Dauerlaufprüfzentrum (DLP) um sieben auf E-Antriebssysteme ausgelegte Prüfstände. „Das Dauerlaufprüfzentrum der FEV in Brehna zählt weltweit zu den modernsten seiner Art und hat an diesem Standort ein beeindruckendes Wachstum vollzogen. Ich freue mich sehr über diese Entwicklung, die zeigt, dass sich die Investition in Forschung und Innovationen am Automotive-Standort Sachsen-Anhalt auszahlt – für alle Beteiligten“, betont Dr. Ude.

Gefragt nach der Motivation, gerade diesen Standort auszubauen, fügt Professor Dr. Stefan Pischinger, President und CEO der FEV Group, an: „Mit der Erweiterung des Dauerlaufprüfzentrums tragen wir der zunehmenden Nachfrage nach elektrifizierten Antriebssträngen Rechnung. Vor dem Hintergrund der für unser Unternehmen hervorragenden Bedingungen in Brehna war die Entscheidung zu diesem Schritt daher schnell gefällt.“

Weitere Fachkräfte aus dem KFZ- und Elektrogewerbe gesucht

Mit dem stetigen Wachstum haben sich auch die Mitarbeiterzahlen positive entwickelt, berichten die Geschäftsführer des DLP Brehna, Steffen Kunz und Hans-Dieter Sonntag: „Zu Beginn unserer Arbeit im Jahr 2007 sind wir mit knapp 80 Kolleginnen und Kollegen gestartet. Diese Zahl haben wir inzwischen um etwa 150 Prozent auf über 200 steigern können.“ Ein Ende ist dabei nicht in Sicht: „Wir werden nach dem Ausbau in der Region insgesamt 48 Prüfstände betreiben. Dafür suchen wir auch künftig weitere Fachkräfte aus dem KFZ- und Elektrogewerbe“, so die beiden.

Um die Forschung und Entwicklung als wichtiger Arbeitgeber in Sachsen-Anhalt zusätzlich zu stärken, gehört die FEV dem Cluster Mahreg Automotive an – einem Netzwerk, welches die Wertschöpfung vor Ort erhöht, indem es Leistungen der ansässigen Automobilzulieferer bündelt und Entwicklungspartnerschaften fördert. Darüber hinaus pflegt das Unternehmen vielfältige Kooperationen mit den Hochschulen Sachsen-Anhalts. So plant FEV gemeinsam mit der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg das „Center for Method Development“ ins Leben zu rufen – ein ebenfalls durch das Land unterstütztes Projekt. Das Unternehmen wird von der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt (IMG) betreut. (jup)

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