Geschäftszahlen Endress+Hauser: Ohne Kurzarbeit durch die Krise

Redakteur: Katharina Juschkat

Trotz leichtem Umsatzrückgang um drei Prozent konnte Endress+Hauser das vergangene Jahr ohne Kurzarbeit abschließen. Für das laufende Jahr setzt das Unternehmen auf neue Produkte.

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Der Firmenchef Matthias Altendorf sieht das Unternehmen gut gerüstet: „Wir werden 2021 mit so vielen Produktneuheiten in den Markt gehen wie noch nie.“
Der Firmenchef Matthias Altendorf sieht das Unternehmen gut gerüstet: „Wir werden 2021 mit so vielen Produktneuheiten in den Markt gehen wie noch nie.“
(Bild: Endress+Hauser)

Auch wenn der Umsatz sank: Der Messtechnik-Hersteller Endress+Hauser ist gut durch das Krisenjahr 2020 gekommen, der Gewinn und die die Beschäftigung blieben stabil, meldet das Unternehmen jetzt.

Der Umsatz der Firmengruppe sank um fast drei Prozent auf knapp unter 2,6 Milliarden Euro – vor allem beeinflusst durch Wechselkurs-Einflüsse. Zwar war das Laborgeschäft stark, doch das konnte die Ausfälle im Bereich der Prozessautomatisierung nur zum Teil ausgleichen – der Bereich wurde stark von den Folgen der Coronavirus-Pandemie getroffen.

Die Umsatzentwicklung bliebt damit weit hinter den Zielen. Der Gewinn aber blieb laut Firmenaussage auf einem hohen Niveau: „Die finanzielle Solidität von Endress+Hauser hat in der Krise nicht gelitten“, betont Finanzchef Dr. Luc Schultheiss.

Das Unternehmen konnte Kurzarbeit vermeiden und sogar leicht Beschäftigung aufbauen. Ende 2020 zählte Endress+Hauser weltweit mehr als 14.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, über 100 mehr als vor Jahresfrist.

Endress+Hauser setzt auf Neuentwicklungen

CEO Matthias Altendorf sieht das Unternehmen gut gerüstet, auch wenn die nächsten Monate weiter unter dem Eindruck der Corona-Krise stehen sollten: „Unsere Innovationskraft ist ungebrochen. Wir werden 2021 mit so vielen Produktneuheiten in den Markt gehen wie noch nie.“

In das laufende Jahr ist das Unternehmen gut gestartet. Die Firmengruppe rechnet 2021 mit Wachstum im einstelligen Prozentbereich, sieht den Gewinn aber stärker unter Druck. Eine grundlegende Erholung der globalen Wirtschaft erwartet das Unternehmen erst zum Ende des Jahres.

Die geprüften Geschäftszahlen für 2020 wird Endress+Hauser am 4. Mai vorstellen.

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